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Die Favoriten unserer LUMAS Kuratoren

Der Kunstmarkt ist groß und hält für jeden etwas bereit. Dabei fällt die Wahl nicht immer auf das gleiche Werk. So verschieden wie die Menschen so sind auch deren Stile. Selbst unsere erfahrenen Kuratoren von LUMAS haben ihre ganz persönlichen Vorlieben.


Antonio de Campos

Antonio de Campos

Antonio de Campos ist Künstler, Architekt und seit einem Jahr als Senior Curator für LUMAS in der Kunstwelt unterwegs. Zuvor hat er über zwei Jahrzehnte als Artistic Director mit der weltbekannten, kürzlich verstorbenen Star-Architektin Zaha Hadid zusammengearbeitet. Seine Auswahl an künstlerischen Positionen bringt den Ideenreichtum und die Visionen jedes einzelnen Künstlers zu Tage.

Salar Ahmadian hat seine Werke bereits in renommierten Galerien im Nahen Osten sowie in Europa und den USA verkauft, unter anderem beim weltbekannten Auktionshaus Christie's. Sein Œuvre ist dynamisch und bildet einen fließenden Übergang zwischen Tradition und Moderne. Der Künstler präsentiert eine neue visuelle Sprache, die von der persischen Kalligraphie inspiriert ist, dabei kombiniert er Elemente der Pop Art mit dem kreativen Schaffensprozess des Surrealismus. Auf eine Art und Weise erinnern die Techniken an Jackson Pollock und Mark Rothko.

Antonio Rojas ist davon überzeugt, dass Kunst das Geheimnis des Unbewussten evoziert. Der Bereich des magischen Realismus ist sein Sujet, das er durch Collagenarbeiten perspektivisch erschließt. In der Serie „Shadow Line“ transformiert er die reale Welt durch geometrische Elemente und erschafft dadurch eine abstrakte Gegenüberstellung. Rojas erinnert uns daran, dass das Sichtbare stets auf der eigenen Fantasie beruht und keine exakte Darstellung der Realität ist. Damit tritt er in die Fußstapfen seines künstlerischen Vorbildes, René Magritte.

Das duo Geebird & Bamby erschafft eine scheinbar vertraute Wirklichkeit, die in Wahrheit eine stilisierte Illusion ist. Diese Serie trägt den Namen „Die neue Welt“. Die imaginären Gebäude sind digital konstruiert und bestehen aus Gebäudeteilen von real existierenden Supermärkten, Kinos, Spirituosenläden und Raststätten – das Künstlerduo hat die einzelnen Teile in Kalifornien, Nevada und Florida fotografiert. Die Künstler erfinden diese architektonischen Strukturen in ihren Collagen neu und lassen sich dabei von der Nachkriegszeit sowie der Architektur des späten 20. Jahrhunderts inspirieren.

Heinrich Heidersberger gehört zu den berühmtesten deutschen Fotografen seiner Zeit. Obwohl er auch in der kommerziellen Fotografie tätig war, faszinierten ihn die Surrealisten seit jeher. So entschied sich Heidersberger dazu, sich der abstrakten Fotografie mit Chemie- und Lichtexperimenten zu nähern – es entstand die legendäre Serie „Kleid aus Licht“. Dabei geht es weniger um ausgefeilte Techniken als um fotografische Passion: Heidersberger kleidet seine Musen in nichts als Licht und Schatten. Damit kreiert er die Illusion einer zweiten Haut, die eine neue Beziehung zwischen Figuration und Abstraktion herstellt.


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Christoph Bamberg

Christoph Bamberg

Christoph Bamberg gestaltet als Kurator seit fast einem Jahrzehnt das LUMAS-Portfolio. Bereits während seines Studiums der Kunstgeschichte spezialisierte er sich auf die Fotografie. An LUMAS schätzt er insbesondere das junge und frische Konzept, das es ihm ermöglicht, mit seiner kuratorischen Arbeit neue Künstler zu entdecken und ihnen so eine Plattform und Öffentlichkeit für ihr Schaffen zu bieten. Viele seiner Favoriten hat Christoph Bamberg über Jahre hinweg begleitet. Dabei freut es ihn besonders, wenn sich junge Talente nachhaltig im Kunstmarkt etablieren können.

Schönheit und Formvollendung findet sich auch im Alltag – man muss nur mit offenen Augen durch die Welt gehen. Tim Hölschers Studie über die Tankstellen der 1950er und 1960er weckte sofort meine Begeisterung für die Architektur dieser funktionalen Bauten. Die Freistellung in der Nachbearbeitung und die Fokussierung auf die reine Konstruktion – das finde ich konzeptuell wie ästhetisch sehr spannend.

Bettina Flitners „Boatpeople“ folgt ebenfalls einem ausgefeilten Konzept, allerdings sind ihre Bilder vor allem narrativ und dabei höchst außergewöhnlich. Ich mag Kunst, die mich überrascht. Flitners Bilder werfen zunächst einmal mehr Fragen auf, als sie Antworten geben. Es lohnt sich, genauer hinzuschauen und die kleinen Details hinter der Gesamtkomposition zu entdecken. Das Wasser wird zur Bühne für ihre humorvoll-skurrilen Inszenierungen. Mit einem burmesischen Boot über den Rhein zu fahren – darauf muss man erstmal kommen!

Sven Fennemas traumhafter Seeblick „Secret Garden“ ist einfach wie gemacht für LUMAS! Das harmonische Zusammenspiel aus saftigem Grün, klassischer Komposition und Landschaftsaufnahme beeindruckt unsere Ausstellungsbesucher ebenso wie mich selbst. Fennema verbindet Architekturbilder mit atemberaubenden Szenerien und setzt damit neue Impulse im derzeit beliebten Genre Urban Exploring.

Es lohnt, sich ab und an auch wieder mit den Klassikern der Fotografiegeschichte zu beschäftigen – denn auch hier kann ich Neues für mich entdecken. Besonders freut mich, dass LUMAS mit den Werken des Ungarn Martin Munkácsis einen der frühesten Vertreter des „Neuen Sehens“ im Portfolio hat. Mit seinem intuitiven Gespür für den einzigartigen Moment inspirierte er weltbekannte Meister wie Cartier-Bresson oder Richard Avedon. Das Bild „Sonnenbaden“ verkörpert für mich zugleich Sehnsucht, Melancholie und Lebendigkeit.


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Heike Dander

Heike Dander

Heike Dander begann ihre kuratorische Laufbahn als Leiterin des internationalen Atelierprogramms des Künstlerhauses Bethanien in Berlin. Es folgten verschiedene internationale Ausstellungsprojekte. Seit über 10 Jahren ist sie nun als Executive Curator bei LUMAS für die Inhalte des Portfolios verantwortlich.

Werner Herzog und Klaus Kinski – eine Liaison terrible! Kreativ und unverwechselbar, hier in Fitzcarraldo. Diese Edition ist etwas ganz Besonderes, denn die ausgewählten Motive stammen direkt vom Filmnegativ.

Die Arbeiten der Künstlerin Miki Takahashi sind voll emotionaler Tiefe und großer ästhetischer Sensitivität. Die Projektion der Stadt auf den Gesichtern wird zum Träger von Gedanken, Gefühlen und Assoziationen. Die Stadt, die ihre Bewohner prägt und inspiriert.

In der Serie „Publicly Private“ wirken die Werke von Christopher Woodcock wie raffinierte Fotomontagen, so beeindruckend komponiert sind sie. Doch der geschickte Einsatz einer Großbildkamera lassen Vorder- und Hintergrund verschwimmen.

Vergleichend dazu erscheinen die Gebäude von Geebird & Bamby, als entstammten sie einer Parallelwelt. Dabei ist die Liste der Vorbilder lang: Alfred Hitchcock, Wim Wenders, Stephen Shore. Das Konzept der beiden ist ein aufregendes Spiel zwischen Andeuten, Erkennen und Idealisieren.

Die Werke von Eduard Erlikh und Edward B. Gordon entführen uns in das Reich des Ausdrucks und der Geste. Licht als Inspirationsmoment. Porträts in Reinform.


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Dr. Jan Seewald

Dr. Jan Seewald

Seit mehr als sieben Jahren verantwortet Dr. Jan Seewald die internationale Kommunikation von LUMAS und pflegt als Director Public Relations Kontakte zu Journalisten weltweit. Zuvor war er an renommierten Adressen wie dem Haus der Kunst oder der Sammlung Goetz in München u.a. als Kurator tätig.

Als ich vor ein paar Jahren für LUMAS mehrere Monate beruflich in New York war, hielt ich mich oft in der Nähe des Times Squares auf. Abgesehen von gelegentlichen Theaterbesuchen habe ich jedoch versucht diesen Ort weitgehend zu meiden. Die Reizüberflutung dort ist schier unerträglich: zu laut, zu viele Menschen, grelles Licht. An einem Winterabend jedoch – es schneite heftig – zog es mich genau an diese Stelle am Times Square, an der Jacrot seine Fotografie „Man on Broadway“ aufgenommen hatte. Für mich damals ein magisches Erlebnis, an das mich dieses Werk immer wieder erinnert: Die Straßen waren fast menschenleer, der Lärm wurde von weißen Flocken eingehüllt und die grellen Neonschriften schimmerten plötzlich sanft und unaufgeregt.

Am Times Square befand sich zu dieser Zeit noch das legendäre Condé Nast Gebäude. Mittlerweile residiert der Verlag in Lower Manhattan im neu errichteten One World Trade Center. 2012 verbrachte ich am alten Standort viele Stunden im Archiv der Zeitschrift VOGUE und hatte Gelegenheit, Bildmaterial aus einer Fülle von Shootings zu sichten. Darunter waren viele Werke, die wir sukzessive für die VOGUE und Condé Nast Collection zusammenstellten. George Hoyningen-Huenes klassische Fotografie “Bathers I” ist einer meiner absoluten Favoriten dieser Sammlung: ein wunderbares Beispiel für eine minimalistische und gleichzeitig wirkungsvolle Inszenierung, die über die Jahre nichts an Faszination eingebüßt hat. Kein geringerer als Horst P. Horst stand hier zusammen mit einem weiblichen Model vor der Kamera. Die Illusion ist perfekt: die Badenden spüren die Sonne auf der Haut und ihr Blick schweift auf ein endloses Meer. Ein perfekter Tag an der Côte d’Azur? Ganz und gar nicht! Denn tatsächlich ist die Horizontlinie die Balustrade des VOGUE-Fotostudios in Paris, wo das Bild entstanden ist. Aber selbst für Betrachter, denen diese Hintergründe bekannt sind, dürfte die Faszination Bestand haben, denn das Werk zeigt, mit welch einfachen Mitteln Hoyningen-Huene Meisterwerke der Fotografie schuf.

Ich bin ein bekennender Serienjunkie: „Breaking Bad“, „The Good Wife“, „House of Cards“ und „Suits“ gehören zu meinen Favoriten und haben, auch für mich persönlich, „binge-watching“-Potential. Als ich erfuhr, dass der Kanadier Patrick J. Adams aka Mike Ross aus der Serie „Suits“ nicht nur ein faszinierender Schauspieler, sondern auch ein talentierter Fotograf ist, wurde ich neugierig. Es entstand eine Edition, die wir 2015 zum Opening unserer neuen Galerie in Toronto vorstellten. Mein persönliches Highlight der Reihe ist das faszinierende Selbstportrait „Tired“, in dem Adams gleich neun dicke Autoreifen in die Luft wirft. Patricks Werke (u.a. auch sein „Just say no“) sind auch Bestandteil der Serie „Suits“. Dort findet man sie in sehr kreativer Hängung im Office von Mikes Freundin Rachel Zane wieder.


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Christine Schellenberger

Christine Schellenberger

Christine Schellenberger war drei Jahre lang Teil des kuratorischen Teams bei LUMAS. Nun entwickelt sie im Rahmen des LUMAS Corporate Art Service individuell zugeschnittene Kunstkonzepte für unsere Firmenkunden. Dabei geht es um mehr als nur Dekoration. Ihr ist es wichtig, mit Kunstwerken einzigartige Atmosphären zu schaffen, die inspirieren. Auch bei ihren persönlichen Favoriten übertragen sich die unterschiedlichen Stimmungen wirkungsvoll auf Raum und Betrachter.

„Mit strengen grafischen Formen bricht Mauren Brodbeck alltägliche Architekturansichten auf und schafft etwas völlig Neues. Die monochromen Flächen wirken beinahe skulptural in der grauen Stadtlandschaft – ein spannungsgeladener Kontrast, dessen Wirkung mich an meiner Wand zu Hause stets aufs Neue begeistert!

Jens Hausmann verbindet die klaren, offenen Strukturen modernistischer Architektur mit filigraner Malerei in ruhigen Pastelltönen – eine zeitlos-elegante Ästhetik ganz nach meinem Geschmack. Zu seinen Sujets vom südamerikanischen Kontinent habe ich eine ganz besondere Beziehung, denn sie lassen mich in Reiseerinnerungen schwelgen.

André Monet versteht es mit seinen großformatigen Collagen die Popikonen unserer Zeit auf eine ganz außergewöhnliche Art und Weise darzustellen. Monet reinterpretiert fotografische Vorlagen von Cate Blanchett, David Bowie oder Rihanna und verleiht diesen eine dramatische Ausdruckskraft. Fragmente aus Text und Landkarten stehen immer im direkten Zusammenhang mit dem dargestellten Künslter. Eindrucksvoll gesetzte knallige Farbakzente unterstützen diese einzigartige Intensität seiner Werke!“


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