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Fotografie
Jolly Beach von Tommy Clarke
Alfred's Day Off von Samsofy
The Cloned Kiss von David Eger
NY ON MY MIND von Luc Dratwa
Solar Habana y Amargura II von Werner Pawlok
Sweet Love von Cathy Scola
Hinter den Eggen von Walter Dürst
Brienzersee von Rafael Graf
Traveler von Ceslovas Cesnakevicius
Matterhorn von Nicole Regina Hunziker
Flamingo Kids 3 von Sebastian Mader | Trunk Archive
Hamburg, Speicherstadt II von Horst & Daniel Zielske
Green Dresden von Anton Sparx
Your wishes are my commands von Peperina Magenta
Sul Lago von Sven Fennema
Braganza von Anton Sparx
Cactus Abstraction 04 von Ed Freeman
Liebesbeweis von Michael Belhadi
Valentin von Catherine Ledner
I'll be your summer 03 von Isabelle Menin
Aufbruch – eine neue Generation II von Will Mcbride
The Beatles von Music Legends
Hamburg, Elbphilharmonie von Horst & Daniel Zielske
Seesaw Seascape III von Wolfgang Uhlig
Empire State New Yorker von Bernard Grilly
David Bowie von Music Legends
Rajan V von Jody Macdonald
Floating No.IV von Bence Bakonyi
Die 9th Avenue Hochbahn im Sommer von Andreas Feininger
Early Fall von David Lachapelle
52 or 53 von Erik Chmil
Welle V von Daniel Reiter
Butterfly X von Heiko Hellwig
Killing Time III von Lucia Giacani | Trunk Archive
Giovanna waiting von Emmanuelle Descraques
Uroboros von Matthias Jung
Boue II von Jean - Denis Walter Sport Collection
Bamboo V von André Wagner
William of Orange von William Wegman
Butterfly III von Heiko Hellwig
Butterfly V von Heiko Hellwig
Killing Time II von Lucia Giacani | Trunk Archive
Killing Time I von Lucia Giacani | Trunk Archive
Indiana and the cigarette von Emmanuelle Descraques
Sandías y pistolas von Rosa Muñoz
Arpoador rock, Rio von Rogério Reis
House of Bolade Nieve I von Werner Pawlok
37°4`49.49‘‘N 8°18’58.27‘‘W von Wolfgang Uhlig
The Dreamer von Heidi & Hans - Jürgen Koch
E la nave va Nº 1 von Isabelle Menin
Sea stacks #1, Faroe Islands von Jonathan Andrew
Solar Aguiar IV von Werner Pawlok
Bunny in Tub von Pamela Hanson | Trunk Archive
Motorhome von Matthias Jung
Desierto con flores von Rosa Muñoz
Oleaje y mariposas von Rosa Muñoz
Unis von Jean - Denis Walter Sport Collection
Voluptuary von Benjamin Kaufmann
Audrey Hepburn III von Ralph Ueltzhoeffer
Body Surf von Tommy Clarke
Treescape I von Christiane Zschommler
Bamboo III von André Wagner
Zebrato von Michael Levin
Happy Together von Françoise Gaujour
Michael Delaney (Steve McQueen) von Lee H. Katzin
Cityscape I von Bence Bakonyi
LAO 10 von Rafael Neff
Twilight Trio von John Drysdale
Reaching Alex von Michael Belhadi
Floating between your points von Peperina Magenta
Oak No 2 von Noel Myles
The Mainbocher Corset von Horst P. Horst
GOLDSTEIN RESIDENCE (John Lautner) 2 von Stephanie Kloss
Cremeria La Vina von Werner Pawlok
Big Ben von Ralph Ueltzhoeffer
The Lift von Christophe Jacrot
Kugel No.1 von Michael Belhadi
Above the Fjords von Lukas Dvorak
No More Guessing What´s Inside von Cathy Scola
Two Lost Flamingos and a Spoonbill     von Pat Swain

Hommage an die Fotografie

„Es bedarf Kopf, Auge und Herz in dieselbe Augenhöhe zu bringen. Es ist eine Art, zu leben.“ Der große Henri Cartier-Bresson (1908 – 2004) fühlte sich der Fotografie so bedingungslos verpflichtet wie nur wenige Fotografen vor oder nach ihm. Während gerade heutzutage viele vor allem im geübten Blick die Voraussetzung für eine gelungene Fotografie sehen, waren aus Sicht des französischen Meisters ein wacher Verstand und eine emotionale Beteiligung in der professionellen Fotografie genauso unverzichtbar. Noch hymnischer als bei Bresson klang die Ode an die Fotografie jedoch aus dem Mund seiner amerikanischen Zeitgenössin Berenice Abbott (1898 – 1991): „Lebendige Fotografie lässt Neues entstehen, sie zerstört niemals. Sie verkündet die Würde des Menschen. Lebendige Fotografie ist bereits positiv in ihren Anfängen, sie singt ein Loblied auf das Leben.“

Individuelle Bedeutung der Fotografie

Für den Linguisten ist eine Fotografie (als wörtliche Übersetzung aus dem Griechischen) nichts als eine „Lichtzeichnung“. Millionen Hobby-Knipser bedienen sich der Fotografie als Mittel zum Zweck, um besondere Momente bildlich festzuhalten. Für LUMAS, die meisten unserer rund 160 Fotografen sowie Tausende Kunden kann eine Fotografie soviel mehr sein: fesselnde Kunst, die elektrisiert oder irritiert, zumindest aber niemals ohne Wirkung bleibt. Wie eingangs zitiert, teilte Henri Cartier-Bresson diese Begeisterung für Fotografie – als möglichst präzises Handwerk, jedoch nicht als Kunst. Entsprechend lapidar urteilte er einmal: „Ein gutes Foto ist ein Foto, auf das man länger als eine Sekunde schaut.“ Eine durchaus realistische Einschätzung vor dem Hintergrund, dass sich die Fotografie im Laufe des 20. Jahrhunderts zum Massenmedium entwickelt hatte. Ein Jahrhundert zuvor war diese rasante Entwicklung noch nicht vorherzusehen…

Geschichte der Fotografie

Die Geschichte der Fotografie beginnt im 11. Jahrhundert mit der legendären Camera obscura, die Lichtstrahlen durch ein kleines Loch in einen dunklen Hohlraum eindringen ließ und dadurch auf der innenliegenden Projektionsfläche seitenverkehrte, auf dem Kopf stehende Abbilder äußerer Motive erzeugte. Ein weiterer Meilenstein auf dem Weg zur Fotografie war Mitte des 16. Jahrhunderts die Einführung der Linse, wodurch hellere und schärfere Bilder möglich wurden. In den folgenden Jahrhunderten gab es weitere technische Fortschritte, ehe dem Franzosen Joseph Nièpce im Jahr 1826 die erste echte Fotografie gelang. Für den endgültigen Durchbruch sorgte 1835 der Engländer William Fox Talbot mit der Erfindung des Negativ-Positiv-Verfahrens, das sich um 1860 als bestimmendes Element der modernen Fotografie etablierte und erst in den 1990er Jahren im Zuge des digitalen Zeitalters weitgehend verdrängt wurde.

Fotografie als Kunst

Bereits Mitte des 19. Jahrhunderts gab es Versuche, mit Hilfe der Fotografie die Malerei zu imitieren, indem Bilder bewusst unscharf gemacht wurden oder Personen vor malerischen Kulissen dargestellt wurden. Doch bis weit in die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts war die Rolle der Fotografie umstritten, wurde ihr doch von vielen eine ausschließlich wissenschaftliche Funktion und keine künstlerische Bedeutung beigemessen. Aber Künstler wie der amerikanische Surrealist Man Ray (1890 – 1974) entwickelten die Fotografie vom technischen Aufzeichnungsmittel zum künstlerischen Ausdrucksmittel weiter. Heute gehört die Fotografie zweifellos zu den wichtigsten zeitgenössischen Künsten. Und die anspruchsvollen LUMAS Werke sind Beispiele dafür, dass nicht nur beim Erschaffen von Fotografien, sondern auch bei ihrem Erfassen Kopf, Auge und Herz – wie von Cartier-Bresson einst gefordert – auf Augenhöhe sein sollten.