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Die erhabenen Wellenfotografien von Ray Collins erinnern an mächtige Gebirgsmassive, die aus dem Ozean emporragen. Collins lässt das Wasser scheinbar gefrieren und hält den Moment vor dem… weiterlesen
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Die erhabenen Wellenfotografien von Ray Collins erinnern an mächtige Gebirgsmassive, die aus dem Ozean emporragen. Collins lässt das Wasser scheinbar gefrieren und hält den Moment vor dem unmittelbar bevorstehenden Wellenbruch in einem einzigartigen Spiel aus Formen und Kontrasten fest. Er verweilt auf seinem Surfbrett, sitzend oder liegend, um den perfekten Moment des Wellenbruches abzuwarten.
Der australische Fotograf erschafft durch seine unmittelbare Nähe zum Motiv eine besondere Abstraktion, die den Betrachter schnell vergessen lässt, dass es sich um Meereswellen handelt. Obwohl das Wasser noch deutlich zu erkennen ist, formiert sich die Welle zu einem Porträt ihrer selbst. Dabei schimmern die Lichtstreifen der Sonne in unzähligen Nuancen: Sie umranden die Welle, fluten sie mit gleißendem Licht oder dringen durch sie hindurch.
Ray Collins hat seine Leidenschaft zum Beruf gemacht: Nach seinem Einstieg in die Surffotografie fokussierte er sich zunehmend auf die Darstellung von Wellen. Collins wurde in kurzer Zeit zum weltweit gefragten Fotografen. Seine Werke haben eine ungewöhnliche Spannung, weil sie im Grunde alles offenlassen und die Sekunde vor der peitschenden Gischt einfangen. Collins sagt, ihn fasziniere „der Moment vor dem Moment, die Vorwegnahme“.
Stephan Reisner