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Serkan Altinoz verwandelt Wasser in seine Leinwand. Mit einem Fundament, das von Fluss und Veränderung bestimmt ist, erforscht der in New York lebende Künstler Natur, Erinnerung und Transformation. Die beinahe hypnotischen Muster sind…
In Altinoz’ Werk wird Wasser zur Quelle vielgestaltiger Bildwelten: Zelluläre Strukturen, kosmische Landschaften und schwebende Sphären verdichten sich zu Formationen zwischen Ursprung und Imagination. Die Kugel erscheint als Planet, Mikrokosmos und Selbst zugleich – ein Sinnbild für Einheit, Wandel und Individualität, deren Bedeutung nicht erklärt, sondern im Betrachten gefunden werden will.
HINTERGRUNDINFORMATIONEN
Serkan Altinoz verwandelt Wasser in seine Leinwand. Mit einem Fundament, das von Fluss und Veränderung bestimmt ist, erforscht der in New York lebende Künstler Natur, Erinnerung und Transformation. Die beinahe hypnotischen Muster sind Resultat einer komplexen Herangehensweise, die ihren Anfang in einer jahrhundertealten, über Generationen vererbten Technik nimmt: Ebru – der Kunst des marmorierten Papiers. Was einst ein Handwerk war, wird bei ihm zur zeitgenössischen Bildsprache – zu einem Mikroskop, das die Vielfalt in jeder noch so kleinen Einheit offenlegt.
Für jedes Projekt füllt er ein Becken mit zweihundert Litern Wasser. Pigmente, von Hand aus natürlichen Materialien gewonnen, treffen auf die Oberfläche: Tropfen, Ströme, Fäden. Die schwebenden Farben reagieren auf jede Entscheidung, jeden Impuls. Erst wenn das Bild im Wasser vollständig ist, wird es auf Papier übertragen. Mit Pipetten, Nadeln und sogar Flammen steuert er ihre Bewegung – eine Choreografie aus Präzision und Zufall. Altinoz kontrolliert, um Kunst geschehen zu lassen – ein Prozess zwischen Hinzugeben und Hingeben.
Was auf dem Blatt bleibt, erinnert an zelluläre Strukturen, kosmische Landschaften, Formationen, die zugleich ursprünglich und ungesehen wirken. Eine Spannung, die sich in seiner Serie The Spirit of Water verdichtet: eine Kugel als wiederkehrendes Motiv, ein Planet, ein Mikrokosmos, ein Selbst. Ein einziges Leben – unendlich vielgestaltig.
Die Sphären gleichen einander im Umriss, nicht im Wesen. Jede trägt eine eigene Textur, eine eigene Geschichte, ein eigenes Klima. Wie in uns: eine gemeinsame Form, unzählige Nuancen. Eine Erinnerung daran, dass Individualität nicht im Gegensatz zur Einheit steht, sondern aus ihr heraus entsteht.
Wasser als Medium ist dabei mehr als Technik: Eine Quelle des Lebens wird zur Quelle seiner Inspiration. Ein Symbol für Wandel, Imagination, Offenheit – und Bedeutung der Kunst und Kreativität selbst: eine Quelle, die wir nicht zum Überleben, aber doch zum Leben brauchen. Altinoz begreift Wasser als ein Element, das wie die Kreativität nie stillsteht und sich jeder endgültigen Form verweigert.
„The meaning isn’t mine to give. It’s yours to find“, sagt er, „I’m not here to explain. I’m here to create.“
Vielleicht liegt darin der Kern seiner Kunst: dass das Bild nicht erklärt, sondern empfunden werden will. Dass die Aufgabe des Künstlers das Erschaffen ist – und unsere Aufgabe das Erleben. Denn wo unsere Deutungen auseinandergehen, entsteht ein Kaleidoskop an Bedeutung. So wird die Idee zum Leben erweckt, die seine Arbeit antreibt: Die Idee eines ganzen Kosmos’ in einer einzigen Einheit.
INTERVIEW
Picasso sagte einst: „Du machst keine Kunst, du findest sie“. Wo findest du deine Kunst?
Ich finde meine Kunst an der Schnittstelle zwischen tiefem, uraltem Gedächtnis und ständiger Experimentierfreude. Ich glaube, dass Kunst das Leben imitiert, das im Grunde eine fortwährende Suche nach dem Gleichgewicht zwischen Chaos und Ordnung ist. Dieses Gleichgewicht zu finden erfordert lange Phasen der Beobachtung und unendliches Ausprobieren. Ich versuche nicht, Formen zu „erschaffen“, sondern sie in der Stille des Prozesses zu entdecken. Zuerst finde ich die Kunst in mir selbst und nutze dann Wasser als wichtigsten Kollaborateur und als Zeugen von Milliarden Jahren der Transformation. Es ist der Bote, den ich nutze, um diese inneren Rhythmen und meine innere Welt an die Oberfläche zu bringen.
Von der Idee bis zur Verwirklichung: Wie gehst du an deine Arbeiten heran?
Mein Ansatz ist ein Ritual, das technische Disziplin mit der Magie des Loslassens verbindet. Ich verbringe Stunden damit, Wasser, Pigmente und Medien zu kalibrieren, um die Bühne vorzubereiten. Doch sobald ich beginne, gehe ich vom Bestimmen zum Zuhören über. Es wird zu einem Dialog. Ich schlage eine Richtung vor und lasse das Zusammenspiel von Zufall und Absicht etwas Unerwartetes entstehen. Meine Rolle besteht darin, den Prozess zu bezeugen und den exakten Moment zu erkennen, in dem das Werk sein wahres Selbst offenbart, damit ich es festhalten kann.
Dein Lieblingsbuch?
Ich habe kein einzelnes Lieblingsbuch, aber in den letzten Jahren war Rick Rubins „The Creative Act: A Way of Being“ mein wichtigster Begleiter. Es spricht mich sehr an, weil es Kunst nicht als Karriere betrachtet, sondern als grundlegende Art zu existieren. Es erinnert mich ständig daran, offen für die „Quelle“ zu bleiben und der unsichtbaren Energie zu vertrauen, die den Weg weist – genau so fühle ich mich, wenn ich über dem Wasser stehe.
Mit welchem Künstler würdest du gerne Kaffee trinken und worüber würdet ihr sprechen?
Um ehrlich zu sein, bevorzuge ich die Gesellschaft des Werks gegenüber der des Schöpfers. Oft habe ich festgestellt, dass die öffentliche Persönlichkeit eines Menschen von der Reinheit seiner Schöpfung ablenken kann. Es besteht ein gewisses Risiko darin, seine Helden zu treffen; die menschliche Realität stimmt nicht immer mit der spirituellen Tiefe der Kunst überein. Ich schätze die Einsamkeit meines Ateliers zu sehr, um sie gegen Small Talk einzutauschen. Ich glaube, alles, was ein Künstler zu sagen hat, ist bereits in seinem Werk vorhanden. Ich begegne anderen Künstlern lieber über die Energie, die sie auf der Leinwand oder im Stein hinterlassen haben. Die tiefgründigsten Dialoge entstehen in der Stille.
Wie kamst du zur Kunst?
Ich bin nicht zur Kunst gekommen – ich wurde in sie hineingeboren. Ich wuchs in einem Haus auf, in dem immer jemand ein Instrument spielte oder über Kunst sprach. Mein Vater ist Musiker und ein traditioneller Papiermarmorier-Meister (Ebru) in fünfter Generation. Für mich ist es daher kein Titel, zur sechsten Generation zu gehören – es ist einfach das Umfeld, in dem ich aufgewachsen bin. Kunst und Musik waren keine „Themen“, über die wir sprachen; sie waren die einzigen Dinge, die in unserem Alltag wirklich existierten. Der Umzug nach New York vor 13 Jahren war jedoch der eigentliche Wendepunkt. Dort konnte ich das Gewicht der Tradition ablegen und die rohe, industrielle Energie finden, die ich brauchte, um meine eigene Stimme zu entwickeln.
Welche Menschen in deiner Umgebung beeinflussen dich?
Vor allem beeinflussen mich die technische Disziplin meines Vaters und die Meister, die ihn ausgebildet haben. Ihr tiefer Respekt vor dem Handwerk hat mein Fundament gelegt. In New York inspiriert mich die Gemeinschaft von Kreativen, die unbeirrbar an ihre schöpferische Energie glauben und unermüdlich Grenzen verschieben. Ich suche Menschen, die ihre Materialien nicht nur als Werkzeuge betrachten, sondern als lebendige Wesen mit eigenen Geschichten.
Stell dir vor, du hast eine Zeitmaschine. Wohin geht die Reise?
Ich würde ins 10. oder 15. Jahrhundert reisen, um die frühesten Meister des Ebru am Ursprung dieses Handwerks zu treffen. Ich möchte den genauen Moment miterleben, in dem sie über traditionelle Methoden hinausgingen und die Alchemie des Malens auf Wasser entdeckten. Zu sehen, wie sie natürliche Pigmente, Bindemittel und Medien entdeckten, wäre beeindruckend. Ich möchte verstehen, wie sie mit den Mitteln der Natur Harmonie im scheinbaren Chaos ihrer Materialien fanden.
Deine größte Leidenschaft abseits der Kunst?
Musik ist meine größte Leidenschaft, besonders das Spielen der Bassgitarre. Dort kalibriere ich meine innere Frequenz und halte meine kreative Seele im Einklang. Ich glaube fest daran, dass Künstler sich nicht nur durch ihr eigenes Handwerk nähren sollten, sondern auch andere künstlerische Bereiche erkunden müssen, um eine frische Perspektive zu bewahren. Wenn ich jedoch meinen Kopf frei bekommen und echte Klarheit finden möchte, gibt es nichts Besseres als die Natur. Dort finde ich Frieden, indem ich Zeuge ihres geordneten Chaos und der rohen, wunderschönen Komplexität ihrer Schöpfungen werde.
Woran arbeitest du zurzeit?
Derzeit arbeite ich an zwei großformatigen Auftragsgemälden aus meiner Untitled Planet-Serie. Parallel dazu produziere ich ein längeres filmisches Video, das den gesamten Entstehungsprozess meiner Arbeit dokumentiert. Ich möchte zeigen, dass das Endergebnis nur ein kleiner Teil der Geschichte ist. Ich möchte das rohe, konzentrierte Ritual teilen, das hinter den Kulissen in der Einsamkeit meines Ateliers stattfindet.
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