INSPIRIERT VON STILLEN SPUREN
Roland Stratmanns vielschichtige Werke laden zum Entschlüsseln verborgener Botschaften ein: Aus alten Postkarten, Tuschezeichnungen und Typografie entfaltet sich ein Dialog über Zeiten und Kulturen hinweg.
Roland Stratmanns Werke entfalten sich in Ebenen – grafisch, historisch, erzählerisch. Feine Tuschezeichnungen und sprachliche Fragmente bringen Bedeutung ins Flirren der Geschichten im Hintergrund. Die Grundlage bilden sogenannte gelaufene Postkarten.
Ihre Gebrauchsspuren, Texte, Stempel und Uneindeutigkeiten bleiben erhalten, werden nicht überdeckt, sondern eingebunden. Adaptierungen symbolträchtiger Motive aus der Kunst- und Kulturgeschichte entfalten sich in Tuschezeichnungen –präzise, fein und durchlässig für das, was darunter liegt.
Ob als großformatige Collage oder als Werkset: Das Thema der Vergänglichkeit, der Erinnerung und des Artenschutzes durchzieht seine Arbeit und lädt zum Entdecken verborgener Botschaften ein. Es entstehen Werke, in denen das Flüstern der Vergangenheit erklingt und unseren Blick schärft für das, was still und voller Bedeutung ist.
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