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Wo beginnt die Kunst, wo hört sie auf; was ist nachempfunden, was bereits neuerfunden? Innerhalb des Diskurses entsteht die Arbeit des Künstlerduos SERIFA – an der Schnittstelle von Kunst und… weiterlesen
Wo beginnt die Kunst, wo hört sie auf; was ist nachempfunden, was bereits neuerfunden? Innerhalb des Diskurses entsteht die Arbeit des Künstlerduos SERIFA – an der Schnittstelle von Kunst und Code, Tradition und Innovation.In ihren Arbeiten bleibt vieles ungesagt – gezielte Unschärfen, die keine Antworten geben, sondern Fragen stellen; Räume öffnen, statt zu verengen; anregen, statt vorzugeben. Was ihre Werke auszeichnet ist das paradoxe Verhältnis von KI-Generierung und KI- Zentrierung: Während sie auf der Bedeutungsebene das Thema künstlicher Intelligenz aufgreifen, entziehen sie sich visuell jeglicher typischen Ästhetik des Mediums. Gerade dieses Spannungsverhältnis eröffnet einen kontinuierlichen Dialog zwischen dem Werk und seinem eigenen Ansatz – eine visuelle Einladung zur Reflexion über die Grenzen und Möglichkeiten und das Eigenleben der Kunst. Ihre Bilder wirken still, fast kontemplativ, mit gedeckten Farben, unscharfen Konturen und einer Atmosphäre, die mehr an Aquarell oder lasierenden Farbauftrag erinnert als an künstlich erzeugte Pixel. Ihre Arbeiten oszillieren zwischen Figuration und Auflösung – nicht aus Unentschiedenheit, sondern als Ausdruck einer Haltung: Offenheit, Stille, Raum für Interpretation. In ihrer täglichen Praxis ART EVERY DAY, das sich inzwischen über 600 Tage in Folge erstreckt, entwickelt SERIFA eine Arbeitsweise, die sich bewusst an malerische Strategien anlehnt. Statt einer täglichen Skizze entsteht jeden Tag ein neuer Prompt, mit ihm ein neues Werk. Was daraus zur Kunst erhoben wird, entscheidet nicht die Maschine, sondern der Blick: ein Merkmal, von dem die Kunst und das Menschliche lebt. Das Hinsehen, das Erkennen – von Qualität, Bedeutung,