Einführung
Selection
Leila Amat Ortega arrangiert in ihren Fotografien märchenhafte Traumwelten. Es sind Bilder von großer, emotionaler Kraft, denen sie eine mystisch-rätselhafte Stimmung verleiht. Ortega inszeniert eindrucksvolle Selbstportraits inmitten schneebedeckter Landschaften oder weiter Felder. „Für mich ist die Fotografie pure Fantasie. Es ist dabei völlig egal, was für eine Kamera man hat. Eigentlich müssen wir nur die Wirklichkeit verwandeln, ein neues Universum in unserem kreieren. Es ist einfach nicht genug, was ich in dieser Welt sehe. Auch wenn alle anderen es betonen: Ich glaube nicht daran, dass die Realität die Fiktion bezwingt“, erzählt die Künstlerin.
So überrascht es kaum, dass Amat Ortega nicht nur für Konzeption und Umsetzung bewerkstelligt, sondern auch gleich selbst Modell steht. Fotografie sei für sie eine Spielart des Theaters, verrät sie im Interview. In ihren Inszenierungen stattet sie sich selbst mit überraschenden – und vor allem symbolischen – Requisiten aus. So sehr die Fotografien aufwändig arrangiert sind, so unmittelbar und unverstellt sind die Empfindungen, die sie auslösen.
Vita
| 1987 | geboren in Madrid, Spanien |
| 2005 - 2010 | Studium der Philologie an der Universität von Alcalá Madrid, Spanien |
Ausstellungen
Einzelausstellungen
| 2013 | Luz oxidada, La Intrusa Madrid, Spanien |
Gruppenausstellungen
| 2013 | Gruppenausstellung, Galería Cero de Efti Madrid, Spanien |
| 2012 | Facultad del silencio, Universität von Alcala Madrid, Spanien |