Anonym I
Marilyn and Billy von Anonym I
1955

Marilyn and Billy

Classics
Passepartout Rahmen - Illomba braun
36 x 32 cm (Außenmaß)
Werknummer: HUL68

€ 98,00

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Anonym I

Marilyn and Billy

Classics
1955
Marilyn and Billy von Anonym I
€ 98,00
20 x 12 cm

Passepartoutrahmen Hamburg, Profilbreite 20 mm

Kanadischer Ahorn braun

€ 98,00
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Hintergrundinformationen zu Anonym I

Die seit 1947 von Edward Hulton aufgebaute Archive Picture Collection wuchs im Laufe der Jahre stetig durch Integration anderer Sammlungen und entwickelte sich zu einer der bedeutendsten Quellen der Fotografiegeschichte. Gedacht war sie zunächst als Bildarchiv der von Hulton gegründeten Wochenzeitschrift Picture Post. Durch die Fusion mit der Londoner Keystone Collection 1988 verdoppelte sich der Bestand, und mit dem Erwerb durch Getty 1996 hat sich das Hulton Archive heute mit 40 Millionen Aufnahmen zu einer der größten Sammlungen der Welt entwickelt. Denn Getty vereinigte die Sammlung mit Archive Photos, einem zweiten bemerkenswerten Fotokontingent mit Wurzeln in den 30er Jahren. So wurde Hulton fast zu einer Art Bildmonopol.

Aufwarten kann es mit Klassikern wie der legendären Porträtfotografin Julia Margaret Cameron, dem Meister der Bewegungsstudie Eadweard Muybridge, oder Vertretern der sogenannten Straight Photography, die mit ihrer puren, harten Objektsicht und ungewohnten Perspektiven die Lehrbücher der Fotografie obsolet erscheinen ließen und die Bildmedien revolutionierten. Das Spektrum des Hulton Archivs reicht aber zugleich bis in die Gegenwart und bietet ebenso Highlights zeitgenössischer Dokumentarfotografie wie eindrucksvolle Porträts von Celebrities des vergangenen Jahrhunderts.

Der einzigartige „Geschichtsspeicher“ verlebendigt spektakuläre politische Entscheidungen, bewegende anonyme Einzelschicksale und prominente Persönlichkeiten. Emotionen, existenzielle Situationen und Nostalgie werden auf hohem künstlerischen Niveau transportiert und werfen die Frage auf, was Fotografie leisten kann. Mindestens eine Antwort bekommen wir, wenn wir uns auf das Material einlassen: Fotografie vermag die Welt ästhetisch – und manchmal sogar politisch – zu verändern.