Apelles painting Campaspe, van Haecht (II) von Lluis Barba Cantos

Apelles painting Campaspe, van Haecht (II)

2018 / 2021 LBR06
Apelles painting Campaspe, van Haecht (II)
Grösse:
80 x 120
Letzte Exemplare
110 x 165
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Ausführung/Rahmung
Schattenfugenrahmen Basel
Profilbreite 15 mm mit Trägerplatte, Kanadischer Ahorn braun, 84,4 x 124,4 cm (Außenmaß) Holz mit Alu Dibond, Kanadischer Ahorn braun, 80,8 x 120,8 cm (Außenmaß) Auf Premium Papier (matt) ohne Kaschierung oder Rahmen, wird gerollt versendet.
Profilbreite 15 mm mit Trägerplatte, Kanadischer Ahorn braun, 84,4 x 124,4 cm (Außenmaß)
Ausführung/Rahmung
Schattenfugenrahmen Basel
Profilbreite 15 mm mit Trägerplatte, Kanadischer Ahorn braun, 114,4 x 169,4 cm (Außenmaß) Holz mit Alu Dibond, Kanadischer Ahorn braun, 110,8 x 165,8 cm (Außenmaß) Auf Premium Papier (matt) ohne Kaschierung oder Rahmen, wird gerollt versendet.
Profilbreite 15 mm mit Trägerplatte, Kanadischer Ahorn braun, 114,4 x 169,4 cm (Außenmaß)
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HINTERGRUNDINFORMATIONEN
In Lluís Barbas epischen Bildcollagen verschmelzen Gesellschaftskritik und bewusste ikonographische Grenzüberschreitung zu einer neuen subversiven Bildform. Der katalanische Künstler nutzt bedeutende Werke der Kunstgeschichte, um sie mit zeitgenössischen Zeichen, Kunstwerken, Touristen und Prominenten zu überziehen. Wie eine Invasion fallen all diese Besucher in die alten Meisterwerke ein und verwandeln sie zum Schauplatz einer turbulenten Ausstellung. Kunst und Rezeption werden dabei in ein ambivalentes Verhältnis gesetzt.

Die Arbeiten des in Barcelona beheimateten Künstlers entspringen einem konzeptuellen Denken und weisen eine eigene Sprache der symbolischen und ironischen Kontextualisierung auf. Barcode-Tattoos stehen für Identitätsverlust, Schwarzweiß für Vergangenheit, Farbe für Gegenwart. Jedes Detail der feinteiligen Collagen verweist auf etwas Zeitgenössisches oder Tradiertes. Die Ironie richtet sich vornehmlich gegen die Kommerzialisierung von Kunstwerken und Museen. Barbas Bilder sind Spiegel dessen, wie und als was Kunst vielerorts wahrgenommen wird.

Der an der Escola de Belles Arts de Barcelona ausgebildete Barba hält aber auch dem Betrachter seiner Werke einen Spiegel vor. Wird dieser doch vom inszenierten Schauspiel und Glamour angezogen, sodass er die überschriebenen Meisterwerke eventuell nur als Bühne wahrnimmt. Im besten Fall aber liest er Barbas Werke als das was sie sind, als eine Kollusion von Kunst und collagiertem Spektakel gegen die Eventkultur des Kunstmarktes. Mit Einzel und Gruppenausstellungen in London, Brüssel, New York, Miami, LA, Kuala Lumpur, Kuwait und vielen anderen Orten auf der Welt gehört Lluís Barba zur Liga international etablierter Künstler. Er hat auf der Biennale in Venedig und auf der Biennale von Havanna, Kuba ausgestellt. Seine Arbeiten sind unter anderem im Centre Pompidou in Paris und dem Museu d'Art Contemporani in Barcelona vertreten.
 

Stephan Reisner
VITA
Geboren in Barcelona
Studium an der Escola Superior de Disseny i d’Arts Llotja and at Massana School Art Center, Barcelona
Lebt und arbeitet in Barcelona
INTERVIEW
Wie kamst Du zur Kunst: Wie hat alles begonnen?
Ich habe festgestellt, dass es Ungleichheiten in der Gesellschaft gibt, sei es ein ethnisches, wirtschaftliches oder Klassenungleichgewicht, und ich hatte das Bedürfnis, mich durch das Medium mitzuteilen, das ich am besten kannte, die Kunst. Ich fing an, Konzepte zu formulieren wie:
Entmystifizierung - Gewehre, Atombomben, Panzer und uniformierte Militärs mit Blumen, die Eiscreme schlecken.
Massenkonsum - multinationale Marken.
Manipulation - Politische und religiöse Macht.
Hunger - Ausbeutung von Kindern und Warnungen vor Armutsgebieten.
Ich verwende den Strichcode in Form einer Tätowierung, als Symbol für den Verlust der individuellen Identität, der Homologation, Anpassung und Massenkonsum.
Ich stelle eine Parallelität zwischen Vergangenheit und Gegenwart her.

Kannst du uns Deinen Arbeitsprozess beschreiben?

Mein kreativer Prozess basiert auf Malerei, Zeichnung, Fotografie, Skulptur, Video und digitaler Computergrafik. Ich fotografiere Menschen in meinem Studio, auch Menschen auf der Straße: Touristen, Obdachlose,... im Kontrast zur Welt des Glamours: Prominente,... und der Kultur: zeitgenössische Künstler, ihre Objekte und Werke, Architekten, Sammler, Schriftsteller, Philosophen, Denker, Visionäre...
Ich dekontextualisiere Elemente einer Realität, um sie in einer anderen Realität zu platzieren,
Ich verwende implizite Botschaften in der Arbeit, wie die Globalisierung und die Vermischung unserer Gesellschaft.
Ich denke, dass ich Elemente der Reflexion für den Rezipienten des Werkes zur Verfügung stelle, ich nehme eine subjektive Bewertung der Kunst vor. Durch die formale und konzeptionelle Vielfalt der verschiedenen Meisterwerke unserer Geschichte ist es mir gelungen, eine eigene Sprache zu artikulieren, die es mir erlaubt, alles auszudrücken, was mich interessiert, ohne von meinem Diskurs abzuweichen.

Welche Menschen inspirieren Dich?

Grundsätzlich lasse ich mich von den Großmeistern der letzten Jahrhunderte inspirieren, ohne sie hätten wir die Kunst, die heute entwickelt wird, nicht machen können:

Rembrandt -er bringt uns das Hell-Dunkel, das so nützlich in der Fotografie und im Kino ist-.
Leonardo -er schuf die Grundlagen dessen, was wir heute als Multimedia-Künstler bezeichnen; wenn er heutzutage leben würde, würde er mit neuen Technologien arbeiten-.
Duchamp -sein Beitrag war die Herauslösung von Objekten und Figuren aus ihrem Kontext, die sie zu konzeptuellen oder künstlerischen Objekten machten-.
Mondrian - er half uns mit seiner Theorie von Masse, Volumen und Farbe etc. zu verstehen, wann ein Werk formal gut strukturiert ist.

Welche Künstler/Kunstwerke beeindrucken Dich im Moment besonders?
Künstler der zeitgenössischen Kunst: Paul McCarthy, Maurizio Cattelan, Matthew-Barney, Warhol, Vanessa-Beecorft, Lichtenstein, Oldenburg, Bill Viola...
Und der Vergangenheit: Bosch, Brueghel, Leonardo da Vinci, Goya, Gustave Doré, Pierre Subleyras, Giovanni Paolo Panini, Hubert Robert, David Teniers, John Singer Sargent, Boilly...

Was macht ein gutes Kunstwerk aus?
Ein Kunstwerk muss eine subjektive und besondere Sicht auf die Welt um uns herum haben, die ebenso wichtig für diejenigen ist, die es aussenden, wie für die Empfänger, die es betrachten. Es muss einen Diskurs enthalten, ein emotionales, konzeptionelles und formales Interesse.
Ich habe immer gedacht, wenn ein Künstler nichts zu sagen, nichts zu beanspruchen hat, ist es besser, nichts zu sagen.

An welchem Projekt arbeitest Du zurzeit?
Ich bin gerade dabei, Gustave Dorés Kupferstiche der Göttlichen Komödie neu zu interpretieren.

Was soll Kunst bewirken?

Es würde mich freuen, wenn meine Arbeit die Gesellschaft positiv beeinflussen und zum Nachdenken über manche Probleme anregen würde.

Macht Kunst glücklich?
Natürlich, wenn ich arbeite, betrete ich meine eigene Welt, in der es nur das Vergnügen gibt, neue Geschichten zu kreieren und auszuarbeiten.
Wenn ich wiedergeboren werden könnte, würde ich gerne als Künstler wiedergeboren werden.

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