Latibule von Marina Martinez
Limited Edition, Auflage: 150, Signiert
Limited Edition, Auflage: 150, Signiert
2021 / 2022 MMR02
Marina Martinez
Werkinfo

Latibule

Für ihre Exploration Serie kreiert Marina Martinez Collagen in analoger Art: Aus gefundenen Materialien erschafft sie Werke, die an Wimmelbilder und an die surrealistischen Ursprünge der Collage erinnern. Martinez studierte Kunst und Filmkunst. In ihren Arbeiten eröffnet sie neue fantastische Welten, in denen man stets neue Details und Geschichten finden kann.
50 x 40
Neu
90 x 72
Neu
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Rahmen

Kaschierung unter Acrylglas, Stärke 2 mm matt, rahmenlos, 50 x 40 cm (Außenmaß)

ArtBox Holz, mit Acrylglas matt, Kanadischer Ahorn weiß, 50,8 x 40,8 cm (Außenmaß)

Auf Premium Papier, ohne Kaschierung oder Rahmen, wird gerollt versendet

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Rahmen

Kaschierung unter Acrylglas, Stärke 2 mm matt, rahmenlos, 90 x 72 cm (Außenmaß)

ArtBox Holz, mit Acrylglas matt, Kanadischer Ahorn weiß, 90,8 x 72,8 cm (Außenmaß)

Auf Premium Papier, ohne Kaschierung oder Rahmen, wird gerollt versendet

€ 299
inkl. MwSt. zzgl. € 9,90 Versand
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Einzigartige Museumsqualität
Sichere Kunst-Verpackung
30 Tage Rückgaberecht
Hintergrundinformationen zu Marina Martinez
Einführung
Jedes Werk der Exploration Serie von Marin Martinez ist eine Reise in das Reich der Fantasie und der alten analogen Magazine. Meistens muss man dabei ein zweites Mal hinschauen, denn auf den ersten Blick kann man nicht die Vielfalt und die überraschenden Verbindungen der Einzelelemente erfassen. Ähnlich wie in Wimmelbildern entdeckt man immer wieder neue Details und neue Geschichten.
Die Künstlerin Marina Martinez entwirft ihre Collagen in analoger, ursprünglicher Art. Der Begriff Collage, aus dem französischen Verb „coller“ für „kleben“ abgeleitet, ist ein von dem französischen Dichter und Schriftsteller André Breton für die europäische Kunstwelt geprägter Ausdruck, der genau jene Vorgehensweise von Martinez beschreibt: Durch das Aufkleben verschiedener heterogener Elemente wie etwa fein ausgeschnittener Papierstücke oder anderer flacher Materialien entwickelt sich ein neues, zusammengesetztes Ganzes. Breton und die aufstrebende Gruppe der Surrealisten fanden in der damals neuen Technik der Collage eine ideale Gestaltungsfreiheit, die das Schaffen neuer Zusammenhänge und Erlebnisse erlaubte. Sie konnten somit mit veralteten Vorstellungen und Praktiken in der Kunstwelt brechen.
Martinez erschafft aus gefundenen Materialien neue Bildwelten, die überraschen und faszinieren: Ein Berg entpuppt sich bei genauerem Hinsehen als Schildkröte. Moai Statuen schieben sich dezent, nahezu heimlich ins Bild. Eine galaktische Tabasco Soße stürzt ins Zimmer und verleiht dem Nationalpark-Ausflug die nötige Würze. Der Unterhaltungswert der Werke ist enorm und da überrascht es nicht zu erfahren, dass Martinez nicht nur Kunst, sondern auch Filmkunst studiert hat. Die Geschichten sprudeln geradezu aus ihren Collagen.




Vita
Marina Martinez lebt und arbeitet in der Bay Area in Kalifornien.
Interview
Wie kamst Du zur Kunst: Wie hat alles begonnen?
Als ich aufwuchs, flüchtete ich vor der Wirklichkeit, indem ich mir Geschichten/Welten in meinem Kopf erschuf. Das gab mir ein Gefühl der Kontrolle und eine Möglichkeit, mich auszudrücken. Die Möglichkeit, eine Welt zu erschaffen, die andere sehen und mit der sie eine Verbindung eingehen können, ist beeindruckend. Kunst verleiht einem Kraft. Sie hat mir Kraft und eine Stimme gegeben.
Kannst du uns Deinen Arbeitsprozess beschreiben?
Chaotisch. Wenn ich den Drang verspüre, eine Collage anzufangen, liegt das meist daran, dass ich von Emotionen erfüllt bin, die ich rauslassen muss. Überall liegen Papierschnipsel herum. Stapel von Seiten, die auf eine Art und Weise geordnet sind, die für niemanden außer mir einen Sinn ergeben würde. Wenn ich einmal einen Blick auf ein Bild geworfen habe, das mir gefällt, und ich das Gefühl habe, dass es zu dem Stück gehört, an dem ich gerade arbeite, kann ich es leicht finden. Außerdem benutze ich derzeit einen Hocker und ein hölzernes Fernsehtablett als Arbeitsstation. Da wird viel umgeräumt. Wenn ich das Gefühl habe, dass eine Collage fertig ist, nehme ich die einzelnen ausgeschnittenen Teile und scanne sie in meinen Computer ein, damit ich sie animieren kann, wenn ich möchte. Dann ordne ich die Teile in der Reihenfolge an, in der sie auf die Leinwand geklebt werden müssen. Beim Kleben muss ich schnell sein, deshalb ist es wichtig, dass ich mich vorher vorbereite und plane.
Welche Menschen inspirieren Dich?
Alles und jeder, mit dem ich in Kontakt komme.
Welche Künstler/Kunstwerke beeindrucken Dich im Moment besonders?
Das ist eine schwierige Frage. Ich bin ein großer Fan von Nemo Gould und Kensuke Koike. Mir hat schon immer gefallen, wie sie den ursprünglichen Zweck oder die beabsichtigte Verwendung eines Gegenstands ändern und wie interaktiv er ist.
Was macht ein gutes Kunstwerk aus?
Das ist subjektiv. Ich würde sagen, dass die Kunst, die ich liebe und für gut halte, die Tendenz hat, mich in ihren Bann zu ziehen und mich selbst zu beurteilen.
An welchem Projekt arbeitest Du zurzeit?
Normalerweise mache ich eine Collage pro Woche, je nachdem, was gerade in meinem Leben passiert. In manchen Wochen habe ich mehr zu sagen als in anderen. Ich glaube, ich habe in einer Woche höchstens vier gemacht. Alle sind unterschiedlich groß und haben verschiedene Bedeutungen. Ich arbeite auch an einem Buch, das meine Collagen beinhalten wird.
Was soll Kunst bewirken?
Sie soll uns helfen, das auszusprechen und zu fühlen, was wir sonst nicht sagen könnten.
Macht Kunst glücklich?
Generell ist das eine Möglichkeit. Was meine Kunst betrifft, so bringt sie mir Frieden.


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