Limited Edition, Auflage: 150, Signiert
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K-narf
Werkinfo

100 Proud Workers II

90 x 187
120 x 250
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Rahmen

Schattenfugenrahmen Basel, Profilbreite 30 mm mit Acrylglas glänzend, Spessart-Eiche schwarz, 97,6 x 194,6 cm (Außenmaß)

Kaschierung unter Acrylglas, Stärke 2 mm glänzend, Rahmenlos, 90 x 187 cm (Außenmaß)

Auf Premium Papier, ohne Kaschierung oder Rahmen, wird gerollt versendet

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Rahmen

Schattenfugenrahmen Basel, Profilbreite 30 mm mit Acrylglas glänzend, Spessart-Eiche schwarz, 127,6 x 257,6 cm (Außenmaß)

Kaschierung unter Acrylglas, Stärke 2 mm glänzend, Rahmenlos, 120 x 250 cm (Außenmaß)

Auf Premium Papier, ohne Kaschierung oder Rahmen, wird gerollt versendet

€ 1.999,00
inkl. MwSt. zzgl. € 34 Versand | KNR04
Einzigartige Museumsqualität
Sichere Kunst-Verpackung
30 Tage Rückgaberecht
Hintergrundinformationen zu K-narf
Einführung
HATARAKIMONO – das Wort ist eine Bekundung von Respekt in der japanischen Kultur. Es beschreibt eine hart arbeitende Person und würdigt die Aufopferung für die Arbeit. Dabei ist es nicht auf prestigeträchtige oder erfolgreiche Arbeit beschränkt, vielmehr umschließt es alle Berufsgruppen – auch diejenigen, die nie im Rampenlicht stehen. Es ist der Respekt vor den vielen Arbeitern, die unseren Alltag ermöglichen. Vor den Bäckern, Flughafenmechanikern und Gärtnern. Im gleichnamigen Projekt verwandelt der französische Künstler K-NARF das Konzept von HATARAKIMONO in eine beeindruckende Serie. Er hat alltägliche Arbeiter in Japan mit der Kamera festgehalten – direkt auf der Straße, in ihrer Arbeitskleidung. Dafür hat er einen transportablen Hintergrund benutzt, um allen Aufnahmen eine gleichmäßige Struktur zu geben. Er positionierte die Busfahrer, die Souvenir-Shop-Verkäufer und die Udon-Köche auf einem kleinen Podest vor grauem Hintergrund. Das Ergebnis ist beeindruckend: mit den Mitteln seiner Kunst hat K-NARF den Arbeitern ein facettenreiches Denkmal errichtet.

Damit schließt der Künstler direkt an die berühmten Arbeiten von August Sander an. Dieser hatte in den 1920ern mit seiner Serie „Menschen des 20. Jahrhunderts“ für großes Aufsehen gesorgt, da er gewöhnliche Personen in alltäglichen Situationen und in Arbeitskleidung festhielt. Es waren authentische Dokumentationen von einfachen Leuten – z.B. Bauern, Köchen und Maurern –, die eigentlich niemand fotografieren wollte, da sie zu ordinär und unscheinbar waren. Und heute, da die meisten Menschen sich gern vor der Kamera in Szene setzen, stemmt sich K-NARF gegen den aktuellen Trend und zeigt die traditionellen Arbeiter Japans in ihren alltäglichen Outfits, ohne Verkleidung und Makeup. Es gibt bei ihm keinen Filter, der Falten im Gesicht oder im Anzug glättet. Er hält die Arbeiter in einem anspruchsvollen und zugleich nüchternen Stil fest – und erweist ihnen auf diese Weise Respekt. Die entstandenen Kunstwerke halten einen wichtigen Aspekt der japanischen Kultur fest, sie sind eine Verbeugung vor dem Fleiß und der Leistung der Arbeiter.

K-NARF hat mit dem Projekt eine Verwandlung angestrebt. Sein Ziel war es, das Gewöhnliche in etwas Außergewöhnliches zu transformieren. Aus alltäglichen Berufen hat er Kunstwerke geschaffen, die den heutigen Alltag für die Zukunft bewahren werden. Denn besonders in Japan, wo rasante technische Entwicklungen und der zunehmende Einsatz von Maschinen die Lebensumstände der Menschen beständig verändern, können diese traditionellen Berufe bald der Vergangenheit angehören. Das Projekt bewahrt sie als Zeitzeugnisse, die mit den Jahren an Bedeutung gewinnen werden. Dabei hat sich K-NARF verschiedener historischer Vorbilder bedient, die es ihm ermöglichten, ein einzigartiges Projekt umzusetzen, in dem sich sowohl Elemente der japanischen als auch der europäischen Kultur wiederfinden.

Bei der Wahl für das ungewöhnliche Format des Projektes ließ sich der Künstler von einer alten Tradition der Fotokunst inspirieren. Die Porträts der Arbeiter erinnern an die Carte de Visite, die in den 1860ern sehr populär war und der neuen Technik der Fotografie damals zum Durchbruch verhalf. Das Visitformat stellte die Personen in kleinen, handlichen Porträtaufnahmen dar, damit sie sich ausweisen konnten. Später entstanden daraus die Ausweisbilder und auch – heute besonders gern in Hollywood Filmen verwendet – die polizeilichen Täterfotos. In HATARAKIMONO erfährt das einheitliche Format des Porträts eine Erneuerung, es wird wie damals zum nüchternen Festhalten und Identifizieren verwendet, zugleich aber in ein unverwechselbares Zeitzeugnis verwandelt, das nicht den Einzelnen festhält, sondern eine ganze Gruppe an Personen. HATARAKIMONO ist somit die Carte de Visite der japanischen Arbeiter. Jedoch verstaut man sie nicht in der Brieftasche, sondern hängt sie in edler Rahmung an die Wand und betrachtet sie mit großen Augen.
Vita
1970 geboren in Saint-Etienne, Frankreich
2016 Beginn des HATARAKIMONO Projekt in Zusammenarbeit mit seiner Frau Shoko Yamaguchi
Lebt und arbeitet in Tokyo
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