Canal Grande dal ponte dell`Accademia von Horst & Daniel Zielske
Limited Edition, Auflage: 150, Signiert
Limited Edition, Auflage: 150, Signiert
2020 / 2020 HDZ194

Canal Grande dal ponte dell`Accademia

75 x 100
120 x 160
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Rahmen

Kaschierung unter Acrylglas, Stärke 2 mm glänzend, Rahmenlos, 75 x 100 cm (Außenmaß)

Schattenfugenrahmen Basel, Profilbreite 15 mm mit Acrylglas glänzend, Kanadischer Ahorn braun, 79,4 x 104,4 cm (Außenmaß)

Auf Premium Papier, ohne Kaschierung oder Rahmen, wird gerollt versendet

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Rahmen

Kaschierung unter Acrylglas, Stärke 2 mm glänzend, Rahmenlos, 120 x 160 cm (Außenmaß)

Schattenfugenrahmen Basel, Profilbreite 15 mm mit Acrylglas glänzend, Kanadischer Ahorn braun, 124,4 x 164,4 cm (Außenmaß)

Auf Premium Papier, ohne Kaschierung oder Rahmen, wird gerollt versendet

€ 799
inkl. MwSt. zzgl. € 14,90 Versand
Einzigartige Museumsqualität
Sichere Kunst-Verpackung
30 Tage Rückgaberecht
Hintergrundinformationen zu Horst & Daniel Zielske
Einführung
Einführung

Erleben Sie Metropolen wie Berlin, New York oder Shanghai in einer entrückten, beinahe irrealen Atmosphäre! Horst und Daniel Zielske erschaffen ihre Fotografien meist in der morgendlichen blauen Stunde, wenn die Nacht zum Tag wird und die Städte noch menschenleer sind.
Die Zielskes haben ein Gespür für das Wesentliche und halten magische Momente für die Ewigkeit fest. Dabei entsteht jedes Kunstwerk in vollkommener Harmonie zwischen Vater und Sohn. „Wir sind wie zwei Maler, die mit der Kamera ihre Staffelei aufbauen und gemeinsam an einem Bild arbeiten“, sagt Horst Zielske.


Daniel Zielske - Venice

Am Horizont zeichnen sich die ersten Sonnenstrahlen ab, als Daniel Zielske die Ponte dell`Accademia im Süden Venedigs betritt. Der Fotokünstler baut sein Stativ auf, genau an der Stelle, die er am Tag zuvor gekennzeichnet hat, und adjustiert die Belichtungszeit an seiner Kamera. Die Luft ist feucht und kühl, die Straßen sind leer und ruhig: Zu dieser frühen Stunde schläft Venedig noch. Nur die Gondeln bewegen sich im Auf und Ab des Wassers.


Zielske hat diesen Moment minutiös vorbereitet, um die Ansicht des Canal Grande, mit der Kirche Santa Maria della Salute im Hintergrund, auf seine unvergleichliche Art zu inszenieren. Er gibt Venedig die nötige Ruhe, damit sie ihre Atmosphäre und Geschichte zur Entfaltung bringen kann: Ohne Touristen, ohne Verkehr. So kommen die vielen Elemente zur vollen Geltung – der eindrucksvolle Kuppelbau der Kirche, die mondäne Peggy Guggenheim Sammlung, daneben die Palazzi da Mula Morosini und Centani Morosini, die Claude Monet 1908 in einem Gemälde festhielt, und der Palazzo Minotto-Barbarigo, in dem seit einigen Jahren Opernaufführungen stattfinden. Zielske porträtiert La  Serenissima in eindrucksvoller Manier und kann somit ihrer legendären Schönheit gerecht werden.


Venedig ist voller Sehenswürdigkeiten: der Markusplatz, der Canal Grande, eindrucksvolle Kirchen, Paläste und Museen überall – und meistens ist die Lagunenstadt auch voller Touristen. Aber nicht in den Kunstwerken von Daniel Zielske: Die menschenleeren Inszenierungen verewigen das Zusammenspiel aus Architektur, Landschaft und magischem Licht. Somit wird Venedig zu einem traumhaften Ort, der überraschend und vertraut wirkt.


Dafür müssen die Arbeiten zu früher Morgenstunde entstehen, kurz vor Sonnenaufgang. Die sogenannte blaue Stunde ist die bevorzugte Arbeitszeit von Zielske, um außergewöhnliche Ansichten von berühmten Orten zu schaffen. In sorgfältiger Arbeit werden die Aufnahmen vorbereitet: Mit langen, ausgiebigen Stadterkundungen, um mit den schönsten Orten vertraut zu werden und die besten Perspektiven zu finden. Dann können der ideale Zeitpunkt und die richtige Belichtung geplant werden.



New York

Die Stadt, die niemals schläft? Horst und Daniel Zielske widerlegen diesen Mythos und erschaffen zugleich einen ganz neuen: New York als menschenleere Kulisse zwischen Nostalgie und Futurismus.In ihrer fulminanten Serie erstrahlt die Metropole am Hudson River in neuem Licht.

Die beiden Fotokünstler wollten „die besten Bilder New Yorks“ machen. Und tatsächlich: Morgendämmerung, dichte Regenwolken, Nebel und Gewitter verhelfen den Zielske-Fotos zu ihrer atemberaubenden Wirkung. Die menschenleeren Straßen und Brücken erscheinen im Zwielicht geradezu als inszenierte Wirklichkeit. Künstliche Lichtquellen wie Straßenlaternen, Ampeln, Leuchtreklametafeln oder Scheinwerfer an Gebäuden setzen Akzente in der fast monochromen Farbkomposition: In Rottönen zeigt sich die Bronx an der Straßenecke unter einer Hochbahn, gelbstichige Brauntöne prägen Chelsea.

Modern Turner

William Turner gilt als einer der Wegbereiter der Moderne. So war es beinahe überfällig, ihn mit neuen technischen Mitteln in der Moderne willkommen zu heißen. Horst und Daniel Zielske haben sich dieser Herausforderung gestellt. Das Ergebnis ist eine spannende Hommage an den britischen Landschaftsmaler.

Als einer der wichtigsten Künstler Englands hinterließ Turner ein umfassendes Werk. Um immer neue Motive zu finden, ist er viel gereist. In acht Ländern, darunter Frankreich, Italien und Schweiz, haben sich die Zielskes ab 2008 auf seine Spuren begeben. Sie hielten jene Orte fotografisch fest, die Turner vor über 150 Jahren zu Malereien inspirierten. Die Standpunkte und Perspektiven sind nicht immer identisch, die Faszination der Natur zeigt sich aber auf allen Bildern deutlich. Der Maler und die Fotografen scheinen in ihrer Sicht auf die Welt eng verbunden.

German Symphony und Coastline

Vollkommen entrückt wirkt die Küste Rügens. Mystisch ragen die Felsen aus dem Nebel im Elbsandsteingebirge. Und der Nordseestrand scheint nicht von dieser Welt. Horst und Daniel Zielske wissen, wie man aus realen Motiven ganz besondere Kunst erschafft.

Die Reihen „German Symphony“ und „Coastline“ zeigen Landschaftsaufnahmen von ganz eigener Qualität. Zwischen Heute und Morgen, im Zwielicht des Sonnenaufgangs finden Vater und Sohn den besonderen Ausdruck der Natur, der ihren Fotos das geheimnisvolle Etwas verleiht. Es sind magische Momente, die wir verpasst hätten, wären Zielskes nicht zur Stelle gewesen, um sie auf einem Foto festzuhalten.

Megalopolis

Shanghai war nicht immer eine Megacity. Die Handelsmetropole sieht auf mehr als tausendfünfhundert Jahre Geschichte zurück, die sich in der Architektur wiederfindet. Horst und Daniel Zielske haben einen genauen Blick auf die „Stadt der Zukunft“ geworfen. Was sie entdeckt haben, ist ein beinahe künstlicher Lebensraum zwischen Fiktion und Realität.

Übergroße Dimensionen beherrschen das Stadtbild. Brücken schlängeln sich wie Fantasy-Kulissen durch die Straßen, so dass Häuser nur noch an Modellbauten erinnern. Kitsch und Kommerz drängen Tradition und Kultur an den Rand. Es gibt nur wenige Ecken, an denen der alte asiatische Charme noch zu erkennen ist. Horst und Daniel Zielskes Bilder fangen die grelle Illusion der Weltstadt ein. Ein spannendes Stadtportrait, das Lust auf die chinesische Stadt der Superlative macht.

London

Wenn sich morgens der Frühnebel über London ausbreitet, fühlt man sich wie in einem Klassiker von Durbridge, Dickens oder Doyle. Horst und Daniel Zielske sehen die Metropole des britischen Empire als Stadt der Geschichten. Als Kulisse für packende Kriminalromane. Im Morgengrauen präsentiert sich die britische Weltstadt den beiden Fotografen in ganz besonderem Zwielicht.

Hinter den erleuchteten Fassaden scheinen sich spannende Geheimnisse zu verbergen. Die Stille, die „River Thames III“ ausstrahlt, wirkt spannungsreich. Der verlassene „St Pauls Tobacco“ erscheint hingegen fast romantisch. Horst und Daniel Zielske gelingt es, das moderne London zu porträtieren: zwischen alten Traditionen und absolutem Fortschritt, zwischen historischen Wahrzeichen und spektakulärer Architektur der Zukunft.

Bauhaus

Bis zum heutigen Tag hat das Bauhaus die moderne Architektur und Ästhetik maßgeblich beeinflusst. Im Rahmen des 100-jährigen Jubiläums präsentiert LUMAS neue Fotografien von Horst & Daniel Zielske. Die Werke zelebrieren die Geradlinigkeit des Bauhaus Dessau: Als Betrachter staunt man über kubische Formen und klare Linien, die in den feinkomponierten Arbeiten der Zielskes besonders zur Geltung kommen. Dabei wird man sich gewahr, dass dieses architektonische Meisterwerk wahrlich Kunstgeschichte geschrieben hat.

Berlin Project - The Variety of Life

Es braucht ein besonderes Format, um die prächtige Vielfalt der Natur auf angemessene Weise zu inszenieren. Daniel Zielske hat die richtige Größe gefunden und hat wieder einmal sein Publikum überrascht: Sein Werk The Variety of Life ist mit 180cm x 550cm die größte Edition der LUMAS Fotogeschichte und ein absoluter Höhepunkt seiner langjährigen Karriere als Künstler. Mit unvergleichlicher Präzision hat er den Schaukasten „Biodiversität“ im Berliner Naturkundemuseum festgehalten und damit ein beeindruckendes Zeugnis der Natur geschaffen.

Das Kunstwerk ist voller Details und versetzt den Betrachter sogleich in Staunen. Die Größe der Ausstellung findet sich darin wieder, ebenso die hohe Museumsqualität. Reptilien, Fische, Korallen, Wildkatzen, Vögel aller Art reihen sich nebeneinander und vermitteln dem Betrachter eine lebendige Vorstellung von der Artenvielfalt, die unsere Erde so faszinierend und vielgestaltig macht. Dank Zielske können wir die Schönheit und den Reichtum der Natur auf bisher ungeahnte Weise betrachten – er hat die wahre Größe gefunden, um uns zu beeindrucken und uns mit unserer Umwelt zu verbinden.

Das Werk ist Teil der Berlin Project Serie, die sich der bekannten und weniger bekannten Höhepunkte der deutschen Hauptstadt widmet. Das Brandenburger Tor findet sich darin in einer erhabenen Komposition aus Ruhe und faszinierender Lichtstimmung ebenso wie die Glienicker Brücke, die als „Agentenbrücke“ eine wichtige Rolle im Kalten Krieg spielte.

ÜBER DIE KÜNSTLER

Während andere Vater-Sohn-Beziehungen an sportliche Wettkämpfe erinnern, arbeiteten Horst und Daniel Zielske stets harmonisch als Fotografen zusammen. Es gab keine Hierarchie, kein Grenzen-Austesten, kein Machtgehabe. Nur gegenseitigen Respekt. Über vier Jahrzehnte funktionierte die Zusammenarbeit auf diese Weise sehr gut.

Horst Zielske, 1946 auf Fehmarn geboren, arbeitete als Architekturfotograf, als sein Sohn Daniel 1972 in Göttingen zur Welt kam. Bereits im Kindesalter begleitete Daniel seinen Vater zu Aufträgen und schaute ihm über die Schulter. Später arbeitete er mit ihm zusammen an einem Bildband und der Funke sprang von einer Generation auf die nächste über: Vater und Sohn waren seit 1993 ein eingespieltes Fotografen-Team und veröffentlichten 25 Bildbände. In all den Jahren haben die Zielskes vor allem durch Fotobücher über Shanghai, Berlin, Qatar und New York von sich reden gemacht. Seit 2018, da Horst Zielske verstarb, führt Daniel das künstlerische Erbe der Familie fort und inszeniert Orte wie Venedig und das Berliner Naturkundemuseum in jener eindrucksvollen Manier, die in den Jahren der Zusammenarbeit mit seinem Vater entstand und Fotografie Liebhaber in aller Welt begeistert.

„Wir sind gemeinsam ein Auge.“
Daniel Zielske


ARBEITSWEISE

Vater und Sohn auf Augenhöhe

Gemeinsam spazierten Horst und Daniel Zielske durch die Städte, die sie porträtieren wollten. Als eingespieltes Vater-Sohn-Gespann einigten sie sich schnell auf Motive, die ihr Interesse weckten. Natürlich waren die beiden nicht immer einer Meinung. Sie waren schließlich unterschiedliche Charaktere aus zwei Generationen.

Aber sie arbeiteten als Kreative zusammen. Gleichberechtigt diskutierten Horst und Daniel Zielske ästhetische Fragen: Ob bei Tag oder Nacht fotografiert werden soll, wie lange die Belichtungszeit sein darf oder wo genau das Stativ stehen muss. Denn was oft durch Leichtigkeit besticht, bedarf perfekter Vorbereitung. Winkel, Bildgröße und Belichtungszeit müssen genau durchdacht und festgelegt werden.
Heute nutzt Daniel Zielske die Erfahrungen, die er über die Jahre zusammen mit seinem Vater gesammelt hat, und verwendet nach wie vor die PhaseOne Kamera, die gestochen scharfe Aufnahmen in höchster Farbbrillanz macht und die Zielskes bereits auf unzähligen Reisen begleitet hat.

Fotografieren, wenn niemand da ist

Die beiden Fotografen liebten Schlechtwetterbedingungen. Hochnebel, Regen oder Wolken verleihen ihren Bildern einen besonderen Reiz. Durch Belichtungszeiten von bis zu 20 Minuten wirken die Motive seltsam entrückt, fast irreal.

Kurz vor Sonnenaufgang, wenn die Städte menschenleer sind, herrscht eine besondere Atmosphäre. Daniel Zielske schafft es seit jeher, diese Stimmung einzufangen, und braucht seine Bilder nicht mehr nachzubearbeiten. Photoshop nutzt er daher nur für kleine Korrekturen der Farbtemperatur oder um Staubkörner zu entfernen.

Vita
1946Horst Zielske wird in Burg auf Fehmarn geboren
1972Sohn Daniel Zielske wird in Göttingen geboren
seit 1993Vater und Sohn fotografieren gemeinsam: Schwerpunkte im Bereich der angewandten Photographie, Architektur-, Landschafts- und Werbefotografie
seit 1999Beginn der Werkreihe „German Symphony“, deutsche Landschaften und Veduten
2002 - 2006Bilderzyklus „Megalopolis Shanghai“
2004Serie „World's End” in Dungeness, England
2007Serie „Las Vegas Boulevard”
2007 - 2010fotografieren in acht Ländern für die Werkreihe „Modern Turner”, darunter Frankreich, Italien und Schweiz
2008 - 2011Arbeit an der Serie „New York City”
2009Serie „Berlin“
2011Qatar-Project
2013Serie „London”
2014Buchpublikation London, Kunth Verlag
2016-2017Serie Tempel der Kunst - Kathedralen des Wissens
2016-2017Buchpublikation Tempel der Kunst – Kathedralen des Wissens, Kunth Verlag
2017Beginn des Projekts Berlin - Licht und Schatten
2019Beginn der Serie Nostalgia di Venezia
2019Buchpublikation Tempel der Kunst – Kathedralen des Wissens, Süddeutsche  Zeitung Edition
2019Buchpublikation Berlin – Licht & Schatten, Kunth Verlag
Daniel Zielske lebt in Göttingen
Ausstellungen

Einzelausstellungen

2009Megalopolis Shanghai, Deutsche Bank, Köln, Deutschland
2008Megalopolis Shanghai, Von Lintel Gallery, New York, USA
2007Megalopolis Shanghai, Richard Levy Gallery, Albuquerque, New Mexico, USA
2006Megalopolis Shanghai, Einzelausstellung im Museum für Kunst und Gewerbe in Hamburg, Deutschland

Gruppenausstellungen

2007It´s Not Easy Being Green, Tampa Museum of Art, Tampa, Florida, USA
Interview

Picasso sagte einst, „Du machst keine Kunst, du findest sie“. Wo findest du deine Kunst?


Zuhause habe ich eine sehr umfangreiche Bibliothek, die über viele Jahre gewachsen ist. Sie ist das Herzstück meines Hauses und mein absoluter Lieblingsort. Dort finden mich die Inspiration und die Kunst.


Von der Idee bis zur Verwirklichung: Wie gehst du an deine Arbeiten heran?


Ich beschäftige mich seit einigen Jahren vorwiegend mit den Themen Stadt und Stadtlandschaften. Als Vorbereitung auf ein neues Projekt schaue ich mir Bildbände an, lasse mich von Literatur und Filmen inspirieren, dann fahre ich los. Vor Ort lasse ich mich einfach treiben. Es ist spannend morgens in Venedig aus dem Hotel zu treten und sich zu fragen, gehe ich jetzt rechts oder links entlang?


Womit wir beim Thema Venedig sind. Ich versuche diese vielfotografierte Stadt anders umzusetzen und auf meine Art zu interpretieren. Fernab der Touristen und Menschenmengen. Es sind ganz besondere, surreale Momente, wenn ich mitten in der Nacht allein auf dem leeren Markusplatz stehe und in aller Ruhe arbeiten kann. Später erwacht dann die Stadt und ich mache mich auf den Rückweg zum Hotel. Müde, vielleicht auch nass und durchgefroren, aber glücklich mit meinem Sehnsuchtsbild im Gepäck.



Dein Lieblingsbuch? 

Mein Lieblingsbuch kann ich gar nicht so genau festlegen. Aber seit Jahren lese ich immer wieder den Buddha aus der Vorstadt von Hanif Kureishi.

Mit welchem Künstler würdest du gerne Kaffee trinken und worüber würdet ihr sprechen?


William Turner steht ganz zuoberst auf meiner Liste. Ein Visionär und Meister des Lichts. Wir könnten stundenlang über Licht, Form und Farben philosophieren. Seine Arbeiten und seine pure Leidenschaft sind großartige Inspiration und Motivation zu experimentieren. Weitere Themen wären sicherlich Architektur und wir würden über die Umsetzung von Landschaften und Städten in Bildern reden. Besonders über unsere gemeinsame Vorliebe für die englische Landschaft und die Stadt Venedig. Da würde eine Tasse Kaffee bestimmt zu wenig sein.


Wie kamst du zur Kunst?



Kunst ist Familiensache, eine generationenübergreifende Zusammenarbeit. Ich habe ein viertel Jahrhundert gemeinsam mit meinem Vater fotografiert, wurde quasi in die Fotografie hineingeboren. Mein Berufswunsch als Fotograf stand also entsprechend früh fest. Aus den gemeinsamen Arbeiten für Reisebildbände entstand dann langsam die Hinwendung zur Kunst. Das erste große Projekt war eine Langzeitdokumentation über Shanghai. Über einen Zeitraum von mehr als vier Jahren haben wir den Wandel dieser Metropole begleitet. Der krönende Abschluss war eine große Einzelausstellung im Hamburger Museum für Kunst und Gewerbe mit einem begleitenden Ausstellungskatalog.


Welche Menschen in deiner Umgebung beeinflussen dich?

Die sehr enge Zusammenarbeit mit meinem Vater hat mich natürlich sehr stark geprägt. Ich greife gerne spannende und aufregende Anregungen aus meinem Umfeld auf. Was mich besonders fasziniert, ist die völlige Hingabe und Leidenschaft für ein Projekt. Wenn gemeinsames Herzblut zu spüren ist, ist das eine besondere Symbiose.
Stell dir vor, du hast eine Zeitmaschine. Wohin geht die Reise?
Da würde ich sicher viele Reisen unternehmen. Ein guter Start ist die aufregende und vibrierende Zeit der 1920er Jahre in Berlin. Danach vielleicht gemeinsam mit Charles Dickens durch die düsteren Gassen von London streifen. Später würde ich dann gerne den Meistern der Renaissance wie Michelangelo oder Leonardo da Vinci über die Schulter schauen. Toll wäre auch ein Abstecher nach England in die zweite Hälfte des 18. Jahrhunderts zur Zeit der industriellen Revolution. Aber schön ist auch der Gedanke wieder zurück in unsere Zeit, zurück nach Hause zu kommen.

Deine größte Leidenschaft abseits der Kunst?


Neben der Fotografie verbringe ich meine Zeit gerne in meiner Bibliothek, stecke meine Nase in Fotobücher. Etwas Schöneres als Bücher gibt es nicht.


Woran arbeitest du zurzeit?


Zurzeit arbeite ich an einer Geschichte über meine Heimatstadt Göttingen. Diese Arbeit soll in ein Ausstellungs- und Buchprojekt münden. Danach werde ich wahrscheinlich eine Reise nach Italien unternehmen, um die Bildserie über Venedig fortzusetzen.

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