Horst & Daniel Zielske
Brooklyn Bridge I von Horst & Daniel Zielske
2011 / 2012

Brooklyn Bridge I

Limited Edition, Auflage: 150, Signiert
Limited Edition, Auflage: 100, Signiert
Werknummer: HDZ60

€ 629,00

Teile auf

inkl. MwSt. zzgl. € 9,90 Versand
Werknummer: HDZ59

€ 2.299,00

Teile auf

inkl. MwSt. zzgl. € 9,90 Versand

Horst & Daniel Zielske

Brooklyn Bridge I

Limited Edition, Auflage: 150, Signiert
2011 / 2012
Brooklyn Bridge I von Horst & Daniel Zielske
€ 629,00
60 x 93 cm

Kaschierung unter Acrylglas, Stärke 2 mm glänzend

Rahmenlos

€ 629,00
120 x 186 cm

Kaschierung unter Acrylglas, Stärke 2 mm glänzend

Rahmenlos

€ 2.299,00
Teile auf
inkl. MwSt. zzgl. € 9,90 Versand

Weitere Werke von Horst & Daniel Zielske

Hintergrundinformationen zu Horst & Daniel Zielske

ÜBER DAS WERK

New York

Die Stadt, die niemals schläft? Horst und Daniel Zielske widerlegen diesen Mythos und erschaffen zugleich einen ganz neuen: New York als menschenleere Kulisse zwischen Nostalgie und Futurismus. In ihrer fulminanten Serie erstrahlt die Metropole am Hudson River in neuem, fast irrealem Licht.

Die beiden Fotokünstler wollten „die besten Bilder New Yorks“ machen. Und tatsächlich: Morgendämmerung, dichte Regenwolken, Nebel und Gewitter verhelfen den Zielske-Fotos zu ihrer atemberaubenden Wirkung. Die menschenleeren Straßen und Brücken erscheinen im Zwielicht geradezu als inszenierte Wirklichkeit. Künstliche Lichtquellen wie Straßenlaternen, Ampeln, Leuchtreklametafeln oder Scheinwerfer an Gebäuden setzen Akzente in der fast monochromen Farbkomposition: In Rottönen zeigt sich die Bronx an der Straßenecke unter einer Hochbahn, gelbstichige Brauntöne prägen Chelsea.

Modern Turner

William Turner gilt als einer der Wegbereiter der Moderne. So war es beinahe überfällig, ihn mit neuen technischen Mitteln in der Moderne willkommen zu heißen. Horst und Daniel Zielske haben sich dieser Herausforderung gestellt. Das Ergebnis ist eine spannende Hommage an den britischen Landschaftsmaler.

Als einer der wichtigsten Künstler Englands hinterließ Turner ein umfassendes Werk. Um immer neue Motive zu finden, ist er viel gereist. In acht Ländern, darunter Frankreich, Italien und Schweiz, haben sich die Zielskes ab 2008 auf seine Spuren begeben. Sie hielten jene Orte fotografisch fest, die Turner vor über 150 Jahren zu Malereien inspirierten. Die Standpunkte und Perspektiven sind nicht immer identisch, die Faszination der Natur zeigt sich aber auf allen Bildern deutlich. Der Maler und die Fotografen scheinen in ihrer Sicht auf die Welt eng verbunden.

German Symphony und Coastline

Vollkommen entrückt wirkt die Küste Rügens. Mystisch ragen die Felsen aus dem Nebel im Elbsandsteingebirge. Und der Nordseestrand scheint nicht von dieser Welt. Horst und Daniel Zielske wissen, wie man aus realen Motiven ganz besondere Kunst erschafft.

Die Reihen „German Symphony“ und „Coastline“ zeigen Landschaftsaufnahmen von ganz eigener Qualität. Zwischen Heute und Morgen, im Zwielicht des Sonnenaufgangs finden Vater und Sohn den besonderen Ausdruck der Natur, der ihren Fotos das geheimnisvolle Etwas verleiht. Es sind magische Momente, die wir verpasst hätten, wären Zielskes nicht zur Stelle gewesen, um sie auf einem Foto festzuhalten.

Megalopolis

Shanghai war nicht immer eine Megacity. Die Handelsmetropole sieht auf mehr als tausendfünfhundert Jahre Geschichte zurück, die sich in der Architektur wiederfindet. Horst und Daniel Zielske haben einen genauen Blick auf die „Stadt der Zukunft“ geworfen. Was sie entdeckt haben, ist ein beinahe künstlicher Lebensraum zwischen Fiktion und Realität.

Übergroße Dimensionen beherrschen das Stadtbild. Brücken schlängeln sich wie Fantasy-Kulissen durch die Straßen, so dass Häuser nur noch an Modellbauten erinnern. Kitsch und Kommerz drängen Tradition und Kultur an den Rand. Es gibt nur wenige Ecken, an denen der alte asiatische Charme noch zu erkennen ist. Horst und Daniel Zielskes Bilder fangen die grelle Illusion der Weltstadt ein. Ein spannendes Stadtportrait, das Lust auf die chinesische Stadt der Superlative macht.

Cityscapes

Wenn sich morgens der Frühnebel über London ausbreitet, fühlt man sich wie in einem Klassiker von Durbridge, Dickens oder Doyle. Horst und Daniel Zielske sehen die Metropole des britischen Empire als Stadt der Geschichten. Als Kulisse für packende Kriminalromane. Im Morgengrauen präsentiert sich die britische Weltstadt den beiden Fotografen in ganz besonderem Zwielicht.

Hinter den erleuchteten Fassaden scheinen sich spannende Geheimnisse zu verbergen. Die Stille, die „River Thames III“ ausstrahlt, wirkt spannungsreich. Der verlassene „St Pauls Tobacco“ erscheint hingegen fast romantisch. Horst und Daniel Zielske gelingt es, das moderne London zu porträtieren: zwischen alten Traditionen und absolutem Fortschritt, zwischen historischen Wahrzeichen und spektakulärer Architektur der Zukunft.

ÜBER DIE KÜNSTLER

Während andere Vater-Sohn-Beziehungen an sportliche Wettkämpfe erinnern, arbeiten Horst und Daniel Zielske ganz harmonisch als Fotografen zusammen. Es gibt keine Hierarchie, kein Grenzen-Austesten, kein Machtgehabe. Nur gegenseitigen Respekt. Seit 1993 funktioniert die Zusammenarbeit auf diese Weise sehr gut.

Horst Zielske, 1946 auf Fehmarn geboren, arbeitete als Architekturfotograf als sein Sohn Daniel 1972 in Göttingen zur Welt kam. Bereits im Kindesalter begleitete Daniel seinen Vater zu Aufträgen. Die Ausbildung zum Fotografen brach er 1993 ab, um erstmals mit seinem Vater zusammen an einem Bildband zu arbeiten. Seitdem gibt es die beiden nur als eingespieltes Team. In über zwanzig Jahren haben die Zielskes vor allem durch Fotobücher über Shanghai, Berlin, Qatar und New York von sich reden gemacht. Beide leben in Göttingen.

„Wir sind gemeinsam ein Auge.“
Daniel Zielske

ARBEITSWEISE

Vater und Sohn auf Augenhöhe

Gemeinsam spazieren Horst und Daniel Zielske durch die Städte, die sie porträtieren wollen. Als eingespieltes Vater-Sohn-Gespann einigen sie sich schnell auf Motive, die ihr Interesse wecken. Natürlich sind die beiden nicht immer einer Meinung. Sie sind schließlich unterschiedliche Charaktere aus zwei Generationen.

Aber sie arbeiten als Kreative zusammen. Gleichberechtigt diskutieren Horst und Daniel Zielske ästhetische Fragen: Ob bei Tag oder Nacht fotografiert werden soll, wie lange die Belichtungszeit sein darf oder wo genau das Stativ stehen muss. Denn was oft durch Leichtigkeit besticht, bedarf perfekter Vorbereitung. Winkel, Bildgröße und Belichtungszeit sind genau durchdacht und festgelegt.

Fotografieren, wenn niemand da ist

Die beiden Fotografen lieben Schlechtwetterbedingungen. Hochnebel, Regen oder Wolken verleihen ihren Bildern einen besonderen Reiz. Durch Belichtungszeiten von bis zu 20 Minuten wirken die Motive seltsam entrückt, fast irreal. Am liebsten arbeiten die beiden in der morgendlichen blauen Stunde.

Kurz vor Sonnenaufgang, wenn die Städte menschenleer sind, herrscht eine besondere Atmosphäre. Wer es schafft, diese einzufangen, braucht seine Bilder nicht mehr nachzubearbeiten. Zielkes nutzen Photoshop daher nur für kleine Korrekturen der Farbtemperatur oder um Staubkörner zu entfernen.
1946Horst Zielske wird in Burg auf Fehmarn geboren
1972Sohn Daniel Zielske wird in Göttingen geboren
seit 1993Vater und Sohn fotografieren gemeinsam: Schwerpunkte im Bereich der angewandten Photographie, Architektur-, Landschafts- und Werbefotografie
seit 1999Beginn der Werkreihe „German Symphony“, deutsche Landschaften und Veduten
2002 - 2006Bilderzyklus „Megalopolis Shanghai“
2004Serie „World's End” in Dungeness, England
2007Serie „Las Vegas Boulevard”
2007 - 2010fotografieren in acht Ländern für die Werkreihe „Modern Turner”, darunter Frankreich, Italien und Schweiz
2008 - 2011Arbeit an der Serie „New York City”
2009Serie „Berlin“
2011Qatar-Project
2013Serie „London”
leben in Göttingen
2009Megalopolis Shanghai, Deutsche Bank, Köln, Deutschland
2008  Megalopolis Shanghai, Von Lintel Gallery, New York, USA
2008It´s  Not Easy Being Green, Tampa Museum of Art, Tampa, Florida, USA
2007Megalopolis Shanghai, Richard Levy Gallery, Albuquerque, New Mexico, USA
2006Megalopolis Shanghai, Einzelausstellung im Museum für Kunst und Gewerbe in Hamburg, Deutschland

Einzelausstellungen

2009Megalopolis Shanghai, Deutsche Bank, Köln, Deutschland
2008Megalopolis Shanghai, Von Lintel Gallery, New York, USA
2007Megalopolis Shanghai, Richard Levy Gallery, Albuquerque, New Mexico, USA
2006Megalopolis Shanghai, Einzelausstellung im Museum für Kunst und Gewerbe in Hamburg, Deutschland

Gruppenausstellungen

2007It´s Not Easy Being Green, Tampa Museum of Art, Tampa, Florida, USA
The Spirit of England, Harenberg Edition, Dortmund, 1992
Wales, Harenberg Edition, Dortmund, 1992
Schottland, Harenberg Edition, Dortmund, 1993
Irland, Harenberg Edition, Dortmund, 1994
Zukunft im Revier - das Harenberg City-Center in Dortmund, Harenberg Edition, Dortmund, 1994
George Rickey - sieben Kinetische Skulpturen,(Ausstellungskatalog), Harenberg Edition, Dortmund, 1994
Länder der Welt - Britische Inseln, Harenberg Edition, Dortmund, 1995
London, Harenberg Edition, Dortmund, 1996
Deutschland - ein Land auf dem Weg in das 21. Jahrhundert, Bertelsmann, Gütersloh, 1998
England - Streifzüge auf der Insel, Orbis Verlag, München, 1999
Irland - Zauber der grünen Insel, Orbis Verlag, München, 1999
Schottland - Land der Sagen, Orbis Verlag, München, 1999
London - Literarische Spaziergänge, insel Verlag, Frankfurt am Main, 2000
Reise durch London, Verlagshaus Würzburg, Würzburg, 2000
Journey through Germany, Verlagshaus Würzburg, Würzburg, 2000
Frankfurts hohe Häuser, insel Verlag, Frankfurt, 2001
Häuser englischer Dichter, insel Verlag, Frankfurt, 2001
Deutschland, Verlagshaus Würzburg, Würzburg, 2002
Hundert Jahre Bauen in Westfalen, Harenberg Verlag, Dortmund, 2004
Deutschland, C. J. Bucher Verlag, München, 2006
Megalopolis Shanghai, (Ausstellungskatalog), Edition Braus, Heidelberg, 2006
Shanghai 2, Verlag Wolfgang Kunth, München, 2009
Berlin, Verlag Wolfgang Kunth, München, 2009
DeutschlandBibliothek. Kirchen - Stätten der Kunst. Ein Kunstreiseführer,Knesebeck, München, 2010
New York City, Verlag Wolfgang Kunth, München, 2012
London, Verlag Wolfgang Kunth, München, 2014
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