Cover, William Bolin III von German Vogue Collection
German Vogue Collection

Cover, William Bolin III

1929 / 2011
Limited Edition, Auflage: 100, Archivstempel
Limited Edition, Auflage: 100, Archivstempel
45 x 32
Letzte Exemplare
100 x 72
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Passepartoutrahmen Hamburg, Profilbreite 20 mm, Kanadischer Ahorn braun, 69 x 56 cm (Außenmaß)

Auf Premium Papier, ohne Kaschierung oder Rahmen, wird gerollt versendet

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Kaschierung unter Acrylglas, Stärke 2 mm glänzend, Rahmenlos, 100 x 72 cm (Außenmaß)

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€ 399,00
inkl. MwSt. zzgl. € 9,90 Versand | Werknummer: VOG40
5335 Cover, William Bolin III https://img-lumas-avensogmbh1.netdna-ssl.com/showimg_vog39_search.jpg 399 EUR German Vogue Collection InStock /artists/vogue 1929 /artist/german_vogue_collection /search/category/menschen/catalog/topics/ /search/category/abstrakt_graphisch/catalog/topics/ /search/category/fashion/catalog/topics/ Lumas grafisch Abstrakt Mode Art Deco Zwanziger 20er Schrift Schriftzüge Schriftzug Titelbilder Titelbild Vogue Covers Cover Zeitschriften Zeitschrift Magazine Magazin Illustrationen Illustration Grafik Design Frau Frauen Europa Deutschland Sommer Kleid Kleider Schmuck Armband Armbänder geometrisch Geometrie bunt 2011-01-01
Hintergrundinformationen zu German Vogue Collection
Einführung
German Vogue Collection

Nur kurz währte zunächst das junge Glück der legendären Modezeitschrift Vogue in Deutschland. Von April 1928 bis Oktober 1929 erschienen monatlich bis zu drei Ausgaben. Modisch und ästhetisch vorbildlich, passten Themen und Dresscodes durchaus zum Leben auf den Berliner Boulevards. Die originalen Titel-Illustrationen etwa von Pierre Mourgue, Georges Lepape und Pierre Brissaud zelebrierten den neuen selbstbewussten Frauentyp in allen modischen Facetten und in bester grafischer Manier. Der New Yorker Flapper mit Bob Cut, Topfhut, Perlenkette, Boa und extralanger Zigarettenspitze war allgegenwärtig. Die Cover versprühten Eleganz und einen Hauch von Art déco. Gleichzeitig setzten sie die reduzierten Formen und grafischen Bildstile der Moderne in Szene. Das individuelle Zusammenspiel von Typografie und bildlicher Darstellung verwandelte jedes Heft in ein gestalterisches Unikat. Die Ausgaben wurden zu herausragenden Zeugnissen ihrer Zeit. Mit Beginn der Weltwirtschaftskrise jedoch endete die Ära der Goldenen Zwanziger, und auch die deutsche Vogue wurde nach nur eineinhalb Jahren eingestellt. Erst viele Jahre später, 1979, erschien sie erneut auf dem Markt. Darum sind diese herausragenden ersten Ausgaben umso kostbarer.

Stephan Reisner