Polo Wettkampf in Berlin Frohnau von Martin Munkacsi
Martin Munkacsi

Polo Wettkampf in Berlin Frohnau

1929
Classics
Classics
30 x 24
50 x 40
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Rahmen

Passepartoutrahmen Hamburg, Profilbreite 20 mm, Kanadischer Ahorn braun, 54 x 48 cm(Außenmaß)

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Rahmen

Passepartoutrahmen Hamburg, Profilbreite 20 mm, Kanadischer Ahorn braun, 74 x 64 cm(Außenmaß)

€ 149
inkl. MwSt. zzgl. € 9,90 Versand | Werknummer: ULS35
443 Polo Wettkampf in Berlin Frohnau https://img.lumas.de/showimg_uls36_search.jpg 149.00 EUR Martin Munkacsi InStock /artists/selection /artist/martin_munkacsi /search/category/menschen/catalog/topics/ /search/category/bewegung/catalog/topics/ /search/category/sport/catalog/topics/ /search/category/tiere/catalog/topics/ Lumas Sportler Fotografie Schwarz-Weiß schwarzweiß 20er Zwanziger Polo Sport Tier Tiere Menschen Mann Männer Pferd Pferde Spiel Spiele spielen Bewegung Berlin Europa Deutschland Reiten Reiter
Hintergrundinformationen zu Martin Munkacsi
Einführung
Die Aufnahmen Martin Munkácsis (1896-1963) strahlen eine faszinierende Rastlosigkeit aus, die im Lebenslauf des ungarischen Fotografen ihr Pendant findet. Er begann als Bildreporter in seiner Heimatstadt Budapest und wurde zum Inbegriff seiner Zunft. Er experimentierte bei seinen Sportfotos mit Kamerabewegung während der Aufnahme und wurde durch seine überraschenden Bildfindungen zu einem führenden Vertreter des „Neuen Sehens“ der 20er Jahre. Die Bewegung bannen, den entscheidenden Augenblick mit intuitivem ästhetischem Gespür in ein packendes Bild verwandeln, darin war Munkácsi Vorbild für Meister wie Cartier-Bresson oder Richard Avedon, die sich auf ihn beriefen.Die letzten wilden Jahre Berlins vor der Machtübernahme durch die Nazis waren wie geschaffen für Munkási, der wie kein anderer das vibrierende Leben, den Tanz auf dem Vulkan, beobachtete und nicht umsonst zum bestbezahlten Fotografen seiner Zeit wurde. Nach seiner Emigration in die USA gab er mit seinem bahnbrechenden Elan neue Impulse für die Tanz- und Modefotografie. Vielleicht ist es gerade diese Energie des journalistischen Erforschers, die sich gegen eine Musealisierung sträubte, jedenfalls lehnten sowohl das Metropolitan Museum als auch das MoMa in New York den Ankauf seines Nachlasses ab. So wurde sein Werk zerstreut und Martin Munkacsi geriet in relative Vergessenheit. Zu einer erneuten Präsenz im allgemeinen Bewusstsein trug in jüngster Vergangenheit maßgeblich eine große Retrospektive im Haus der Fotografie in den Hamburger Deichtorhallen bei.

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