Let's Make Up von Cindy Press
Small Open Edition
2015 / 2021 CPR400
Cindy Press
Werkinfo

Let's Make Up

33,7 x 33,7
Neu

Acrylglas in Slimline-Einfassung - Slimline Schwarz Acrylglas 2mm

34 x 34 cm (Außenmaß)

€ 159
inkl. MwSt. zzgl. € 9,90 Versand
Einzigartige Museumsqualität
Sichere Kunst-Verpackung
30 Tage Rückgaberecht
Hintergrundinformationen zu Cindy Press
Einführung
Die Gemälde der amerikanischen Künstlerin Cindy Press wirken auf den ersten Blick wie Fotografien, doch bei genauerem Hinsehen werden feine Pinselstriche und handgemalte Schattierungen sichtbar. Durch die schwarz-weiße Farbgebung entsteht eine Reduziertheit, die den Blick auf das Wesentliche lenkt: auf den sinnlichen Ausdruck und die Ausstrahlung der Musen. Sie wirken rebellisch, verführerisch oder leicht melancholisch, doch immer stark und selbstbewusst.
Die Werke erinnern den Betrachter an die ästhetische Bildsprache der Modefotografie und weisen auf den Hintergrund der Künstlerin hin: Press hat eine erfolgreiche Karriere als Designerin hinter sich und lässt sich für ihre Malereien von Modemagazinen und Editorials inspirieren. Zudem schöpft sie aus ihren eigenen Erfahrungen – und aus der Vorstellung, „dass sich eine ganze Lebensgeschichte hinter dem Äußeren eines Menschen verbirgt“.
Vita
Cindy Press wurde in Philadelphia, USA, geboren und hat sich während ihres Studiums am Moore College Of Art And Design auf Modezeichnung spezialisiert. Ihre Gemälde und Zeichnungen waren in zahlreichen Ausstellungen in den Vereinigten Staaten und zuletzt auf der New Yorker Messe The Other Art Fair zu sehen. Press lebt und arbeitet in White Planes, New York.
Interview
Wie kamst Du zur Kunst: Wie hat alles begonnen?
Solange ich denken kann, habe ich mich nur für Kunst interessiert. Ich habe schon als kleines Kind angefangen zu zeichnen und wusste immer, dass ich in meinem Leben etwas mit Kunst machen würde. Ich begann meine Karriere in der Modebranche als Kunstassistentin und Designerin. Ich zog mich aus der Modebranche zurück, um zu Hause zu bleiben und meine 2 Töchter zu erziehen. Als sie älter waren, habe ich mich der Malerei zugewandt, die schon immer meine größte Leidenschaft war, und seither bin ich hauptberuflich als Künstlerin tätig.

Kannst du uns Deinen Arbeitsprozess beschreiben?

Meine Ölgemälde werden bis ins Detail geplant, bevor mein Pinsel die Leinwand berührt. Ich beginne mit Fotos, die ich gemacht oder gefunden habe, und kombiniere sie mit meinen Ideen und Vorstellungen. Früher habe ich eine Zeichnung auf Papier als vorläufige Referenz für ein Gemälde angefertigt, aber jetzt benutze ich mein iPad und mache digitale Zeichnungen. Sobald diese Zeichnungen erstellt sind, verwende ich sie als Vorlage für mein endgültiges Gemälde.

Welche Menschen inspirieren Dich?

Ich bin sehr von der Modefotografie inspiriert, von berühmten Fotografen wie Peter Lindbergh, Ellen Von Unwerth, Helmut Newton, um nur einige zu nennen. Meine Arbeit ist fotorealistisch und wird oft mit einer Fotografie verwechselt. Das ist nicht wirklich beabsichtigt, sondern nur das Ergebnis dessen, wie ich Bilder sehe und auf die Leinwand übertrage.
Welche Künstler/Kunstwerke beeindrucken Dich im Moment besonders?
Am meisten beeindrucken mich zeitgenössische Künstler, die ganz anders arbeiten als ich, wie Malcolm Liepke, der auch figurative Ölgemälde malt, aber satte Farben und Pinselstriche verwendet, oder Digitalkünstler wie KangHee Kim (@tinycactus auf Instagram), die Photoshop einsetzen, um alltägliche Bilder zu kombinieren und zu verändern.

Was macht ein gutes Kunstwerk aus?
Ich glaube, jeder würde diese Frage anders beantworten. Für mich muss es eine gute Komposition und eine gute Verwendung von Farben haben und einen Sinn ergeben. Es gibt heutzutage eine Menge Kunst. Wenn ich etwas sehe, das so aussieht, als ob kein Denkprozess dahinter steckt, bin ich nicht interessiert.
An welchem Projekt arbeitest Du zurzeit?
Ich arbeite an einer Serie, die weniger am Porträt orientiert ist und sich mehr auf Details der weiblichen Figur konzentriert und somit mehr der Fantasie des Betrachters überlässt.

Was soll Kunst bewirken?
Ich glaube, der Zweck der Kunst ist es, die Zeit, in der wir leben, zu dokumentieren und zukünftigen Generationen ein Gefühl davon zu geben, wie die Welt und die Gesellschaft heute aussehen. Ich glaube nicht, dass dies eine bewusste Entscheidung des Künstlers sein muss, aber allein dadurch, dass das Kunstwerk in einer bestimmten Zeit existiert, vermittelt es, wie die Welt war.

Macht Kunst glücklich?

JA! Selbst wenn du ein Kunstwerk nicht magst, allein dadurch, dass es dich zum Fühlen und Nachdenken anregt, dass es dein Gehirn arbeiten lässt, bringt es Glück und Erfüllung in dein Leben!


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