Platin - Josh Von Staudach
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96,0
120,0
(3x) 96,0 x 120,0 cm
€ 530,00
LIMITED EDITION, AUFLAGE: 100, SIGNIERT,
LAMBDA FOTOGR. ABZUG, NR: JVS19
56,0
70,0
(3x) 56,0 x 70,0 cm
LIMITED EDITION, AUFLAGE: 150, SIGNIERT,
LAMBDA FOTOGR. ABZUG, NR: JVS20
Fertig zum hängen
 
Kaschierung unter Acrylglas
€ 699,00
(vom Künstler ausgewählt)
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Außenmaß: (3x)  96 x 120 cm
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Limitierte Auflagen – daher nur begrenzt verfügbar

  • Bridges 360°
  • Great Britain
  • Kreta
  • Mallorca
  • Portugal
  • Rügen
  • Cap de Ses Salines
    Cap de Ses Salines
  • Es Camp de Mar
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  • Einführung
  • Vita
  • Ausstellungen
  • Publikationen

Josh von Staudachs neue Bildserie "Bridges 360°" zeigt die Brücken Europas, wie Sie sie noch nie zuvor gesehen haben. Der Stuttgarter Fotograf ist mit seiner Kameraausrüstung quer durch den Kontinent gereist, um die schönsten Brücken, darunter die rote South Portland Street Suspension Bridge in Glasgow oder den Makartsteg in Salzburg, in atemberaubende 360°-Welten zu verwandeln.
Seine Fotografien bestechen einerseits durch Präzision der Aufnahme andererseits durch ihre fantasievolle Inszenierung und Atmosphäre. Die außergewöhnlichen, der Realität entzogenen Perspektiven weiten unseren Blick. Es gibt kein hinten und vorne in Staudachs Bildern, das Jenseits des anderen Brückenendes wird zum Diesseits gefügt. So als ob er die schweren Stahlträger oder filigranen Bögen seiner Brücken zunächst auseinanderbiegt um sie anschließend in eine andere Form zu bringen, fügen sich die unterschiedlichen Ansichten seiner 360°-Aufnahmen zu neuen, surrealen Perspektiven. Aus einem Brückensteg werden so zwei, manchmal drei Wege. Der Blick geht zwischen genieteten Stahlträger oder verschlungenen Bögen über das spiegelnde Wasser. Am Horizont liegt stets die Stadt. Manchmal unter einer Wolkendecke, manchmal unter einem nachtgrauen Himmel.
Für die außergewöhnliche 360°-Ansicht benutzt Staudach eine besondere Foto-Ausrüstung. Ein spezieller Panoramakopf des Stativs ermöglicht es ihm, den Rotationsmittelpunkt einer Ansicht zu ermitteln. Um diesen Punkt dreht sich die Kamera bei der Ablichtung des urbanen Panoramas, und zwar so, dass alle senkrechten Elemente deckungsgleich sind. So kann Staudach anschließend die verschiedenen Einzelaufnahmen zu einem großen, neuen Szenario zusammenfügen. Was einfach klingen mag, erfordert aufwendige Vorbereitungen. In seinem Arbeitszimmer bereitet Staudach seine Aufnahmen detailliert vor, errichtet sogar kleine Versuchsanordnungen.
Staudachs Brückenlandschaften spiegeln unsere moderne technisierte Welt und sind zugleich der Realität entrückt. Immer fotografiert er seine urbanen Landschaften mit eingestellter Tiefenschärfe, jedes Detail, jede Ebene der Fotografie soll sichtbar sein, Unschärfe ist keine Option. Dokumentierend genau und ebenso träumerisch-realitätsverloren sind Josh von Staudachs Bilder Liebeserklärungen an die vielleicht romantischten Bauwerke dieser Welt.

Karoline Kaizik



Ausgedehnte Weiten soweit das Auge reicht – verschwommene und doch klare Bilder zeigt uns der Stuttgarter Fotograf Josh von Staudach. Eindringliche Aufnahmen, die Ruhe und Tiefe versprechen und uns magisch in ihren Bann ziehen. Die Werke von Staudachs, immer am Horizont entlang laufend, zeigen ein mannigfaltiges Spektrum der Natur, des Meeres - beruhigend und meditativ und doch immer wieder neu. Die Natur bietet einzigartige, ständig wechselnde Farbklänge. Von Staudach gelingt es, diese mit großer Sensibilität und  Leidenschaft zu arrangieren. Aus den Reisenotizen: „Mallorca im Februar 2007. Bilder von Gerhard Richter und Hiroshi Sugimoto projizieren sich auf meine Gedächtnisleinwand. Das Stativ steht, die Kamera ist bereit. Meine Augen erfassen Nähe und Weite, Farben und Verläufe, Schleier und Reflektionen. All das will ich in ein Bild packen. Ich drehe die Kamera und löse aus. Das Display zeigt mir ein erstaunliches Ergebnis: Es ist drin, was ich gesehen habe. Die Umgebung malt ihr Licht und Ihre Farben auf den digitalen Chip. Mit Dreh-Geschwindigkeit und -Winkel bestimme ich den Ausschnitt und gestalte die Flächenaufteilung. Das ist es: Weichheit und Gelassenheit, keine Schärfe, keine Details. Ruhe und Tiefe, Meditation. Es ergreift mich. So werde ich die Insel portraitieren.“

  • LUMAS Featuring

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