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Fotografie
The Lift von Christophe Jacrot
Butterfly V von Heiko Hellwig
The Mainbocher Corset von Horst P. Horst
GOLDSTEIN RESIDENCE (John Lautner) 2 von Stephanie Kloss
Sunrise von Dani Olivier
Alfred Hitchcock von Robert Lebeck
Treasure von Stefanie Schneider
Aug um Aug von Claudio Gotsch
David Bowie von Music Legends
Aquarius II von Beatrice Hug
Infrared NYC IV von Paolo Pettigiani
Globe of Bloody Frozen Water von Alan Sailer
Middle Beady Blast von Alan Sailer
For your lips von Peperina Magenta
Urban Nights IV von Horst & Daniel Zielske
north america nebula (NASA/JPL - Caltech) von Hubble Telescope
Times Square von Larry Yust
BELU 0035130 IE3482 von Thomas Eigel
Kitzsteinhorn von Rudolf Rother
Under the Canopy von Roman Johnston
Seven Birds von Michael Levin
Siegessäule von Cathrin Schulz
Cheetahs hunting, Serengeti, Tanzania von Horst Klemm
Batman Questioning the Joker von Daniel Picard
Nina Hagen von Gabo
Piz Bernina von Daniel Martinek
The Ecstasy #2 von Miles Aldridge
Diorama #4 von Henning Bock
Chiemsee von Peter Von Felbert
Heiße Luft, balloons 1 von Julia Christe
Pienza Emerald von Peter Adams
Lightless von Sven Fennema
Empire State Building von Andreas Feininger
Schlieker-Werft, Hamburg von Erich Lessing
Purple Foliage von Christiane Steinicke
Aufbruch – eine neue Generation II von Will Mcbride
Morning Flight von Jean - Marie Ghislain
Christmas is not just a holiday, it's a state of mind. von Camilla Hällgren
Give me your hand and I will take you around the world von Peperina Magenta
DREAM IS NOT OVER von Luc Dratwa
Heimat von Claudio Gotsch
Rajan V von Jody Macdonald
I'll be your summer 01 von Isabelle Menin
Birkenwald 3 von André Wagner
Chromo Thriller #3 von Miles Aldridge
A Precious Glam #2 von Miles Aldridge
Chromo Thriller #2 von Miles Aldridge
Venus Smiles #2 - Diptych von Miles Aldridge
First Impression #1, 2, 3 - Triptych  von Miles Aldridge
Quiraing, Isle of Skye, Inner Hebrides, Scotland von Axel M. Mosler
NY #8 von Erik Chmil
White Sands #10 von Julia Christe
Rosen 104 von Kris Scholz
Saint-Jean-Baptiste Church, Brussels, Belgium von Mikhail Porollo
Untitled, Liquid Dreams 1 von Mika Ninagawa | Trunk Archive
No. I von Robert Lebeck
Die Tänzerin Elise Altmann von Madame D'ora
Maria Ley im Rokoko von Madame D'ora
Heimkehr vom Ball im Morgengrauen von Anonym
In der Spaghetti Fabrik von Alfred Eisenstaedt
Spaghetti, aufgehängt wie Wäsche von Alfred Eisenstaedt
Hundemarkt in London von Martin Munkacsi
Frauen beim Baden von Martin Munkacsi
Polo Wettkampf in Berlin Frohnau von Martin Munkacsi
Grand Canal von Michael Levin
Rosen 103 von Kris Scholz
Bolschoi-Theater, Moskau 1976 von Robert Lebeck
Artwork Earth 12 von Klaus D. Francke
Single IV Homage to Veruschka von Dallae Bae
Guido floating von Nan Goldin
flea 04 von Natalie Ital
Still life with pineapple cup von Kevin Best
Fictional Portraits 02 von Han Lei
Summer Palace 03 von Han Lei
Pienza Yellow von Peter Adams
Opernhaus Zürich von Rafael Neff
Wildes Wasser, Texas von Dieter Blum
Untitled Urbanscape 5 von Mauren Brodbeck
Blumenstück VI von Thomas Florschuetz
Enclosure #17 von Thomas Florschuetz

Hommage an die Fotografie

„Es bedarf Kopf, Auge und Herz in dieselbe Augenhöhe zu bringen. Es ist eine Art, zu leben.“ Der große Henri Cartier-Bresson (1908 – 2004) fühlte sich der Fotografie so bedingungslos verpflichtet wie nur wenige Fotografen vor oder nach ihm. Während gerade heutzutage viele vor allem im geübten Blick die Voraussetzung für eine gelungene Fotografie sehen, waren aus Sicht des französischen Meisters ein wacher Verstand und eine emotionale Beteiligung in der professionellen Fotografie genauso unverzichtbar. Noch hymnischer als bei Bresson klang die Ode an die Fotografie jedoch aus dem Mund seiner amerikanischen Zeitgenössin Berenice Abbott (1898 – 1991): „Lebendige Fotografie lässt Neues entstehen, sie zerstört niemals. Sie verkündet die Würde des Menschen. Lebendige Fotografie ist bereits positiv in ihren Anfängen, sie singt ein Loblied auf das Leben.“

Individuelle Bedeutung der Fotografie

Für den Linguisten ist eine Fotografie (als wörtliche Übersetzung aus dem Griechischen) nichts als eine „Lichtzeichnung“. Millionen Hobby-Knipser bedienen sich der Fotografie als Mittel zum Zweck, um besondere Momente bildlich festzuhalten. Für LUMAS, die meisten unserer rund 160 Fotografen sowie Tausende Kunden kann eine Fotografie soviel mehr sein: fesselnde Kunst, die elektrisiert oder irritiert, zumindest aber niemals ohne Wirkung bleibt. Wie eingangs zitiert, teilte Henri Cartier-Bresson diese Begeisterung für Fotografie – als möglichst präzises Handwerk, jedoch nicht als Kunst. Entsprechend lapidar urteilte er einmal: „Ein gutes Foto ist ein Foto, auf das man länger als eine Sekunde schaut.“ Eine durchaus realistische Einschätzung vor dem Hintergrund, dass sich die Fotografie im Laufe des 20. Jahrhunderts zum Massenmedium entwickelt hatte. Ein Jahrhundert zuvor war diese rasante Entwicklung noch nicht vorherzusehen…

Geschichte der Fotografie

Die Geschichte der Fotografie beginnt im 11. Jahrhundert mit der legendären Camera obscura, die Lichtstrahlen durch ein kleines Loch in einen dunklen Hohlraum eindringen ließ und dadurch auf der innenliegenden Projektionsfläche seitenverkehrte, auf dem Kopf stehende Abbilder äußerer Motive erzeugte. Ein weiterer Meilenstein auf dem Weg zur Fotografie war Mitte des 16. Jahrhunderts die Einführung der Linse, wodurch hellere und schärfere Bilder möglich wurden. In den folgenden Jahrhunderten gab es weitere technische Fortschritte, ehe dem Franzosen Joseph Nièpce im Jahr 1826 die erste echte Fotografie gelang. Für den endgültigen Durchbruch sorgte 1835 der Engländer William Fox Talbot mit der Erfindung des Negativ-Positiv-Verfahrens, das sich um 1860 als bestimmendes Element der modernen Fotografie etablierte und erst in den 1990er Jahren im Zuge des digitalen Zeitalters weitgehend verdrängt wurde.

Fotografie als Kunst

Bereits Mitte des 19. Jahrhunderts gab es Versuche, mit Hilfe der Fotografie die Malerei zu imitieren, indem Bilder bewusst unscharf gemacht wurden oder Personen vor malerischen Kulissen dargestellt wurden. Doch bis weit in die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts war die Rolle der Fotografie umstritten, wurde ihr doch von vielen eine ausschließlich wissenschaftliche Funktion und keine künstlerische Bedeutung beigemessen. Aber Künstler wie der amerikanische Surrealist Man Ray (1890 – 1974) entwickelten die Fotografie vom technischen Aufzeichnungsmittel zum künstlerischen Ausdrucksmittel weiter. Heute gehört die Fotografie zweifellos zu den wichtigsten zeitgenössischen Künsten. Und die anspruchsvollen LUMAS Werke sind Beispiele dafür, dass nicht nur beim Erschaffen von Fotografien, sondern auch bei ihrem Erfassen Kopf, Auge und Herz – wie von Cartier-Bresson einst gefordert – auf Augenhöhe sein sollten.