Famous boys von Rob Scholte
Rob Scholte

Famous boys

2005 / 2010
Limited Edition, Auflage: 111, Signiert
69,5 x 69,5
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Passepartout Rahmen - Kanadischer Ahorn braun

121,5 x 81,5 cm (Außenmaß)

€ 1.029,00
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inkl. MwSt. zzgl. € 14,90 Versand | Werknummer: RSC03
4443 Famous boys https://img-lumas-avensogmbh1.netdna-ssl.com/showimg_rsc03_search.jpg 1029 EUR Rob Scholte OutOfStock /artists/selection /artist/rob_scholte /artists/masters/ /search/category/konzept_kreation/catalog/topics/ /search/category/stillleben/catalog/topics/ Lumas Literatur Ornamente Muster fotorealistisch Fotorealismus Malerei Gemälde Konzept Buch Bücher blau gelb Schriftzug Schriftzüge Schrift Illustration Illustrationen Ornament 2010-01-01
Hintergrundinformationen zu Rob Scholte
Einführung
Bildbotschaften

Rob Scholte gilt als visueller Fetischist weil er jedes Bild, jedes Photo, das ihn fasziniert in einem Ideendepot sammelt. Der Holländer experimentierte schon als Kunststudent an der Gerrit Rietveld Academie in Amsterdam so exzessiv mit Bildbedeutungen, dass seine Professoren ihm eine große Karriere prophezeiten. Mit der ersten Einzelausstellung 1984 in der Amsterdamer Galerie „The Living Room“ wurde er von den Kritikern als ausnahmsloses Talent gefeiert, denn bereits seine frühen Bilder bestechen durch ein fein durchkomponiertes Spiel von Bildbedeutungen und Irritation der Sehgewohnheiten. Typisches Beispiel für seine Trick- und Täuschungsmanöver ist das 1988 entstandene „Selbstportrait“ auf dem er sein absichtlich fehlendes Abbild durch ein gelbes Copyrightzeichen auf rotem Grund ersetzte.

Seit seiner Teilnahme an der documenta 8, auf dem er mit einer „Bild im Bild-Persiflage“ zu dem berühmten Werk von Edward Munch „Der Schrei“ Furore machte, ist er international anerkannt. Scholte malt darauf einen Blechclown der wiederum das Original des Schreis zeichnet und ironisiert die Rolle des Künstlers überhaupt. 

Je nach Bedarf schöpft Scholte aus seinem „optischen Archiv“ und verbindet inzwischen mediale Fundstücke aus Illustrierten digital mit ironischen Anspielungen: „Disney ist Kunst, warum sollte also Kunst nicht Disney sein?“  oder „Art is to Change what you expect from“ findet sich als Titel in seiner Bildmontage der Schaufensterfront einer Bank. Seine Kommentare zum Austausch von Waren und Werten sind so entlarvend wie präzise. 
1990 stattete er den Niederländischen Pavillon auf der Biennale Venedig aus und seine bislang größte Wandmalerei schuf er mit dem Kriegsbild im japanischen Nagasaki, das sich im wieder aufgebauten Gebäude des Niederländischen Palastresidenz befindet.

Rob Scholte hat auch nach dem auf ihn ausgeübten Bombenanschlag 1994, der ihn an den Rollstuhl fesselt die überbordende Lust am Spiel der Bedeutungen in Bildern, seien sie von ihm gemalt oder digital bearbeitet keinesfalls verloren und seine Ideen scheinen unerschöpflich zu sein.

Christina Wendenburg
Vita
1958geboren in Amsterdam, Niederlande
seit 1988Dozent an der Rietveld Akademie, Niederlande und dem Sandberg Institute, Amsterdam, Niederlande
lebt und arbeitet in Bergen, Norwegen
Kollektionen
Simon Fraser University Art Gallery, Burnaby, Kanada
Art Gallery of Nova Scotia Halifax, Halifax, Kanada
Denmark Herning Kunstmuseum, Herning, Dänemark
Museet for Samtidskunst, Roskilde, Dänemark
Kiasma - Museum of Contemporary Art, Helsinki, Finland
Valtion Taidemuseo Statens Konstmuseum - Finnish National Gallery, Helsinki, Finland
Musée d'Art Contemporain Lyon, Lyon, Frankreich
Museum Ludwig, Köln, Deutschland
Kunstsammlungen zu Weimar - Neues Museum, Weimar, Deutschland
Huis Ten Bosch Palace, Nagasaki, Japan
Stedelijk Museum, 's-Hertogenbosch, Niederlande
Stedelijk Museum Amsterdam, Amsterdam, Niederlande
Stedelijk Museum Het Prinsenhof, Delft, Niederlande
Rijksmuseum Twenthe - Museum voor oude en moderne kunst, Enschede, Niederlande
Stadsgalerij Heerlen, Heerlen, Niederlande
Fries Museum, Leeuwarden, Niederlande
Bonnefanten Museum, Maastricht, Niederlande
Museum Boijmans van Beuningen, Rotterdam, Niederlande
Chabot Museum, Rotterdam, Niederlande
Museum van Bommel van Dam, Venlo, Niederlande
Museums Vledder, Vledder, Niederlande
Centro Atlántico de Arte Moderno (CAAM), Las Palmas de Gran Canaria, Spanien
Williams College Museum of Art, Williamstown, USA
Ausstellungen

Einzelausstellungen

2009 Lucifer in paradise, Galerie Scala, Berlin, Deutschland
Bergense School, Galleria Leyendecker, Tenerife, Teneriffa
2008Mount Lucifer, Kunstbunker, Zentrum für zeitgenössische Kunst, Nürnberg, Deutschland
Embroidery, Galerie Mehdi Chouakri, Berlin, Deutschland
Golden Horizon, Museum Bommel-Van Dam, Venlo, Niederlande
2005 Bergense School, 13 dorpsgezichten, Willem Kerseboom Modern & Contemporary Art, Amsterdam, Niederlande
2000 Plug-ins, Galería Leyendecker, Santa Cruz de Tenerife, Teneriffa
Fries Museum, Leeuwarden, Niederlande
1998Rob Scholte - Recent works, Museum Jan van der Togt, Amstelveen, Niederlande
1995 La langue au chat, Za Moca Foundation, Tokyo, Japan
Après nous le déluge, Paleis Huis ten Bosch, Nagasaki, Japan
1994Rob Scholte, Abbaye Saint-André, Meymac, Frankreich
Rob Scholte, Le Parvis, Tarbes, Frankreich
1993Question Marks, Gemeentemuseum Helmond, Niederlande
19917 years itch, Kunstverein Hannover, Hannover, Kunstforeningen København, Kopenhagen, Dänemark
1990Venezia, Padiglione d"Ollanda, XLIV Biennale di Venezia, Venedig, Italien
1988 How to star, Museum Boymans-Van Beuningen, Rotterdam, Niederlande
1987Rob Scholte, Musée St. Pierre, Lyon, Frankreich

Gruppenausstellungen

2005Ludwig Forum für Internationale Kunst, Aachen, Deutschland
2002Groninger Museum, Groningen, Niederlande
1994 Sprengel Museum Hannover, Deutschland
1992Museum Van Bommel-Van Dam, Venlo, Niederlande
1991Kunsthaus Hamburg, Hamburg, Deutschland
1990Stedelijk Museum, Amsterdam, Niederlande
1990Biennale, Venedig, Italien
1989Museum of Contemporary Art, Tokyo, Japan
1988Aperto, Venedig, Italien
1988Boijmans Van Beuningen
1987 Documenta Kassel, Deutschland
1985    São Paulo Art Biennial, Brasilien

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