Reinhard Görner
Château de Versailles, Salon de la Guerre von Reinhard Görner
Château de Versailles, Salon de la Guerre
Château de Versailles, Salon de la Guerre
2008 / 2008

Château de Versailles, Salon de la Guerre

Limited Edition, Auflage: 100, Signiert
Limited Edition, Auflage: 100, Signiert
Werknummer: RGO72

€ 799,00

Teile auf

inkl. MwSt. zzgl. € 14,90 Versand
Werknummer: RGO71

€ 1.699,00

Teile auf

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Reinhard Görner

Château de Versailles, Salon de la Guerre

Limited Edition, Auflage: 100, Signiert
2008 / 2008
Château de Versailles, Salon de la Guerre von Reinhard Görner
€ 799,00
€ 799,00
80 x 100,2 cm

Kaschierung unter Acrylglas, Stärke 2 mm glänzend

Rahmenlos

€ 799,00
120 x 150,4 cm

Kaschierung unter Acrylglas, Stärke 2 mm glänzend

Rahmenlos

€ 1.699,00
Teile auf
inkl. MwSt. zzgl. € 14,90 Versand

Weitere Werke von Reinhard Görner

Hintergrundinformationen zu Reinhard Görner

ÜBER DAS WERK


Interior Views und Museumsinsel


Während so manche Einheit politisch erzwungen werden muss, funktioniert die von Kunst und Architektur schon seit Jahrtausenden sehr erfolgreich. Eindrücklich zeigt Reinhard Görner wie prächtige Räume und bedeutende Malereien oder Skulpturen gemeinsam Erhabenheit erreichen. Der Fotograf findet dabei genau die perfekte Perspektive, die Faszination dieser Komposition abzubilden. 
Die Berliner Museuminsel ist ein Traummotiv für die klare Bildsprache Reinhard Görners. Der Fotograf macht deutlich, dass die Kunstwelt im Architekten Friedrich August Stüler einen meisterlichen Verbündeten gefunden hat. Görner fängt die Lichtstimmungen, die Raumwirkung, die Schönheit der Malereien und die Stärke der Skulpturen so ein, dass ein neues, spannendes Kunstwerk entsteht. Gleiches gelingt Görner aber auch bei modernen Bauten wie dem Haus des Rundfunks. Seine Sichtweise weitet den Blick des Betrachters.


Château de Versailles und Palazzi


Einmal wie der Sonnenkönig durch Versailles schreiten? Reinhard Görner erfüllt uns diesen majestätischen Wunsch mit seiner Bildreihe „Château de Versailles“. Der Fotograf eröffnet den Betrachtern einen exklusiven und sehr privat wirkenden Blick auf die beeindruckenden Säle des Schlosses. Für diese Wirkung braucht Görner keinen ausladenden Barock, auch in den kleineren, aber nicht weniger eindrucksvollen Palazzi schenkt er uns erlesene Einblicke. 
Mit seiner Kamera haucht Reinhard Görner den Räumen wieder Leben ein. Geschichte wird auf seinen Fotografien spürbar. So erzählt der Spiegelsaal von der Unterzeichnung des Versailler Vertrags nach dem ersten Weltkrieg. Im Salon de Paix meint man den Konzerten von Königin Marie Leszczynska lauschen zu können. Trotz oder gerade wegen seines besonderen Zugangs zur Architekturfotografie, fängt Görner selbst ausladenden Detailreichtum ein ohne sich darin zu verlieren.


Parc de Versailles


Die meisten Parkanlagen laden zum Joggen ein. Der Parc de Versailles fordert Stillstand. Während tausende Touristen die klar abgezirkelten Wege beschreiten, ist das leider nicht mehr deutlich zu erkennen. Reinhard Görner bringt André Le Nôtres großartiges Gartenkunstwerk so zur Geltung, wie es den Majestäten einst Freude bereitete. Als perfekte Komposition aus Symmetrie und Unendlichkeit.  
Die Leichtigkeit der Bilder kann Reinhard Görner auch bei den monumentalen Bauwerken wie dem Grand Perron beibehalten. Das Geheimnis der Ausdruckskraft seiner Fotografien liegt in der Perspektive und in der Perfektion der Natur. 


Cutouts


Ein Ausschnitt zeigt manchmal mehr als die Gesamtheit. Reinhard Görner lenkt unseren Blick in seinen „Cutouts“ auf Details, die derart herausgehoben, enorm an Bedeutung gewinnen. Die Geste einer Königin regt die eigene Phantasie an. Der gelehrte Ausdruck eines Jünglings erhält angstvolle Züge. 
Reinhard Görner hat Respekt vor den Malern und ihren Werken. Das ist auch dann deutlich zu spüren, wenn er uns nur noch einen Teil ihres Werks präsentiert. Die Malereien wurden detailreich gestaltet, damit der Blick schweifen kann. Görner lenkt uns gezielt auf Teilstücke und lässt uns mit dieser Einschränkung der Sicht Neues entdecken. Ganz im Sinne der alten Meister. 


ÜBER DEN KÜNSTLER


Seit 1970 lebt Reinhard Görner (*1950) in Berlin. Die Hauptstadt hat unendlich viele archetektonische Motive zu bieten und es entstehen laufend neue. Ein Ort voller Inspirationen für Reinhard Görner. Seit 1982 beeindruckt er als freischaffender Fotograf mit seinen Bildern der Baukunst die Kunstwelt.  

„Mit meiner Fotografie zeige ich, welchen Einfluss Architektur auf unser Lebensgefühl hat.“
Reinhard Görner


ARBEITSWEISE


Als Fotograf verzichtet Reinhard Görner auf Hilfsmittel, die die Realität verzerren könnten. Seine hohen, ästhetischen Ansprüche setzt er ohne Weitwinkel um. Seine Kunst ist es, die perfekte Perspektive zu finden. Er nutzt hauptsächlich vorhandene Lichtquellen. So gelingt es ihm, das Werk der Architektur tatsächlich unverfälscht zu würdigen und spannende Bildkompositionen zu erschaffen. 
1950geboren in Leipzig, aufgewachsen im Allgäu
1970Umzug nach Berlin
parallel zum Germanistik- und Sinologiestudium Beschäftigung mit der Fotografie
seit1982freischaffender Architekturfotograf
lebt und arbeitet in Berlin
2006Architekturfotografien im Store des amj design interiors , Berlin
2005aus der Serie 'Pflanzen.Räume' Beitrag zur Gesamtschau "Deutschland in Japan", Gallery B u. C, Tokio, Japan
2001'Bait Canteen', Origin Gallery, Dublin
2008 Erhabene Räume, Köln, Frankfurt, Berlin, Deutschland
Posthorn & Reichsadler, Nicolai Verlag
Berliner Fassaden, Nicolai Verlag
Das Ullsteinhaus, Jovis Verlag
Die Bundesdruckerei, Eigenverlag
K.-F. Schinkel: Charlottenhof - Römische Bäder, Potsdam Sanssouci,Edition Menges
Steidle&Partner, KPMG-Gebäude München, Edition Menges
The Reichstag Graffiti, Norman Foster, Jovis Verlag
Bode-Museum, Heinz Tesar, Edition Menges
Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte, Dietrich+Dietrich, Edition Menges