Sebastian Magnani

Auch Superhelden haben ein Recht auf Privatsphäre. Doch er außergewöhnlichen Orten dieser Welt ein noch außerge- der Schweizer Fotograf Sebastian Magnani spürt einen wöhnlicheres Leben ein. Er erscheint als wahrhaft helden- der Berühmtesten unter ihnen immer wieder an den un- hafter und kultivierter Wiedergänger des Guten, Wahren gewöhnlichsten und abenteuerlichsten Orten der Welt auf: und Schönen. Insofern bleibt er seinem Heldenstatus auch Unterwegs auf Reisen im Orientexpress bei einer Tasse Tee in der Freizeit treu, verlegt den Schauplatz des Spektaku- oder einem Glas Champagner, lässig eingekehrt zur priva- lären lediglich an Orte, die auf eine andere Art und Weise ten Weinprobe im Kellergewölbe eines noblen Weingutes. abenteuerlich sind. Dieses Muster erfunden und in die Welt Es scheint, als genieße der dunkle Rächer zwischen den gesetzt zu haben, ist das besondere Verdienst von Sebas- Heldentaten ganz einfach das Leben, wenngleich er stets tian Magnani. In immer neuen und ungeahnten Konstellatio- etwas einsam und von den Massen vergessen wirkt. Aber nen begegnen wir dem seiner Natur nach eher scheuen und womöglich beweist er einfach nur guten Geschmack und das Licht der Öffentlichkeit meidenden Superhelden. Aber weiß mit seiner freien Zeit viel Interessantes anzufangen. wenn es wirklich darauf ankommt, ist er stets zur Stelle. Fakt ist, als glänzende, wohl gekleidete Nachtgestalt haucht

"Bäng! Er ist zurück! Cooler und eleganter als jemals zuvor."
Linda Molnar, Galerieleitung Paris
Kunstmagazin