LAMBDA FOTOGR. ABZUG, RUND, NR: PLA01,
KASCHIERUNG UNTER ACRYLGLAS (LUMASEC) (80 X 80 CM)
- Selection
- Einführung
The Planets
Planeten haben Charakter. Nicht umsonst tragen sie die Namen mächtiger, römischer Götter. Ein Erdling hat sie musikalisch porträtiert. Der englische Komponist Gustav Holst schuf 1914 seine expressive Orchestersuite "The Planets". Jeder Satz ist nach einem der Himmelskörper unseres Sonnensystems benannt. Holsts Quelle der Inspiration war weniger die Astronomie, sein Konzept ist astrologisch, mit den einzelnen Planeten verbindet er Empfindungen und Gedanken. So bezeichnet er zum Beispiel die Venus als Friedensbringerin, der Jupiter liefert pure Freude. Holsts Grundlagen waren nicht wissenschaftlich, seine orchestrierten Klänge können allerdings auch heute noch als grandioser Soundtrack für die modernen Bilder unserer Nachbarplaneten dienen.
Betrachtet man diese fotografischen Planetenporträts, werden deutliche, nicht nur optische Unterschiede klar. Der Erdenmond wendet uns sein charakteristisches, weises Gesicht zu, die Venus steht voller Liebe und Temperament zwischen unserer Erde und dem kriegerischen Mars. Der weit entfernte Jupiter bringt voller Freude seinen kleinen Mond Io auf einer Umlaufbahn mit ins Spiel. Pure, ungezügelte Energie ist unsere Sonne. Ihr nächster Planetennachbar hingegen wirkt wie die Personifizierung kühler Vernunft: Merkur ist der geflügelte Bote der Götter, scheint jeder Meinung zu entsagen. In seinem Sinne versucht auch die Raumfahrtagentur NASA uns als Schöpferin dieser Bilder ein möglichst authentisches Bild unseres Sonnensystems zu vermitteln. Aber je nach Überzeugung und Einstellung zur Astrologie und zu Horoskopen kann man davon ausgehen, dass sie unser Erdenschicksal durchaus beeinflussen.
Horst Klöver




















