LAMBDA FOTOGR. ABZUG, NR: EVE51
- 2001: A Space Odyssey
- Einführung
ZUM FILM
Ein geheimnisvoller schwarzer Monolith, der offenbar von Außerirdischen stammt, beeinflusst in grauer Vorzeit die Entstehung von Intelligenz und den "Aufbruch der Menschheit", wird Jahrtausende später von Wissenschaftlern auf dem Mond entdeckt und lockt ein Forschungsraumschiff in Richtung Jupiter. Die Mission endet nach dem Versagen des Bordcomputers mit einer Katastrophe; der einzig überlebende Astronaut begegnet der außerirdischen Macht und erfährt eine kosmische Wiedergeburt.
Kubricks fantastisches Kinoabenteuer vereint technische Utopie und kulturphilosophische Spekulation zu einer Weltraumoper von überwältigendem Ausmaß. Der kühne gedankliche Entwurf des Films (eine Entwicklungsgeschichte der Menschheit voller Skepsis und bitterer Ironie) wird mit nicht minder kühnen optischen Effekten und einer revolutionären Tricktechnik realisiert, die das Genre des Science-Fiction-Films in den folgenden Jahren entscheidend prägten.
HINTERGRUNDINFORMATIONEN
2001: Odyssee im Weltraum
2001: A SPACE ODDYSSEY (Originaltitel)
Produktionsland: UK, USA
Erscheinungsjahr: 1968
Länge: 143 Minuten
Regie: Stanley Kubrick
Drehbuch: Stanley Kubrick, Arthur C. Clarke
Musik: unter anderem György Ligeti, Richard Strauss (Also sprach Zarathustra), Johann Strauß (An der schönen blauen Donau)
Kamera: Geoffrey Unsworth
Darsteller: Keir Dullea (Dr. David „Dave“ Bowman), Gary Lockwood (Dr. Frank Poole), William Sylvester (Dr. Heywood R. Floyd), Stimme von HAL 9000: Douglas Rain (engl.), Peter Schiff (dt.), Robert Beatty (Dr. Ralph Halvorsen)
- David Bowie verfasste unter dem Eindruck des Films eines seiner bekanntesten Lieder: Space Oddity (1969). Er schaffte damit seinen musikalischen Durchbruch.
- In der originalen Kinoversion von 1968 begann der Film auf Anweisung von Stanley Kubrick vollkommen ohne Vorspann. Zum Beginn der Vorstellung wurde im Kinosaal als erstes das Licht gelöscht; nach 1–2 Minuten Dunkelheit – wenn sich vollkommene Ruhe im Kinosaal ausgebreitet hatte – wurde der Film mit dem langen Basscrescendo von „Also sprach Zaratustra“ gestartet und einer langen Aufblende zum Sonnenaufgang in der Wüste. Zusätzlich war eine Pause von 10 bis 15 Minuten nach dem Kapitel Mondstation Clavius vorgesehen.
- Die ersten ca. 25 Minuten, sowie die letzten ca. 22 Minuten und insgesamt etwa 70% des Films vergehen ohne Worte; es dauert ca. 55 Minuten, bis der Hauptdarsteller seinen ersten Auftritt hat.
- In dem Buch 2001: Odyssee im Weltraum von Arthur C. Clarke spielt sich die Filmhandlung nicht vor Jupiter, sondern vor dem Planeten Saturn ab. Aus technischen Gründen bei der Herstellung des Films hat sich Kubrick dann dazu entschieden, den Jupiter als Zielplaneten auszuwählen, da die Ringe des Saturns nicht realistisch im Film dargestellt werden konnten.























