LAMBDA FOTOGR. ABZUG, NR: EVE61
- Once Upon a Time in the West
- Einführung
ZUM FILM
Ein namenloser Mundharmonikaspieler, genannt Harmonica (Charles Bronson), greift in die Auseinandersetzung zwischen dem skrupellosen Chef einer Eisenbahngesellschaft und einer irischen Einwandererfamilie ein und rächt sich für den lange zurückliegenden Mord an seinem Bruder.
Sergio Leones barocke Pferdeoper ist Resümee, Höhepunkt und Apotheose des Italowesterns, wobei klassische Genrevorbilder einer eigenwilligen Neuinterpretation unterzogen werden. Der Stil des Films huldigt den Mythen der amerikanischen Geschichte und treibt sie zur pessimistischen, oft zynischen Auflösung. In Dramaturgie, Montage, Ausstattung und musikalischer Untermalung ein Musterbeispiel perfekter Kinounterhaltung.
HINTERGRUNDINFORMATIONEN
Spiel mir das Lied vom Tod
C’ERA UNA VOLTA IL WEST / ONCE UPON A TIME IN THE WEST (Originaltitel)
Produktionsland: Italien, USA
Erscheinungsjahr: 1968
Länge: 159 Minuten
Regie: Sergio Leone
Drehbuch: Sergio Donati, Sergio Leone
Musik: Ennio Morricone
Kamera: Tonino Delli Colli
Darsteller: Henry Fonda (Frank), Claudia Cardinale (Jill McBain), Charles Bronson („Mundharmonika“), Jason Robards (Cheyenne), Gabriele Ferzetti (Morton), Frank Wolff (Brett McBain), Keenan Wynn (Sheriff), Paolo Stoppa (Sam), Marco Zuanelli (Wobbles), Lionel Stander (Bar-Mann), Jack Elam (Snaky), Woody Strode (Stony), John Frederick (Jim), Enzo Santaniello (Timmy McBain), Simonetta Santaniello (Maureen McBain), Dino Mele (junger „Mundharmonika“), Claudio Mancini („Mundharmonikas“ Bruder)
Der Film spielte weltweit knapp 60 Millionen Dollar ein (was damals ein gigantischer Erfolg war, wenn man die Kosten des Filmes mit dem Einspielergebnis vergleicht) und wurde so zum erfolgreichsten Western, bis ihn 1990 Kevin Costners Der mit dem Wolf tanzt mit 424,2 Millionen Dollar Einspielergebnis übertraf.
























