LAMBDA FOTOGR. ABZUG, NR: JPM01
Limitierte Auflagen – daher nur begrenzt verfügbar
- Prydz Bay, Antarctica
- Einführung
- Vita
- Links
Weiße Wildnis, Gletscher, ewiges Eis. Gleißende Klarheit, soweit das Auge reicht. Raum, Zeit, alles was sonst Orientierung bietet dehnt sich ins Unendliche aus, grenzenlos, erhaben. „Für mich”, so Jean de Pomereu, „ist die Antarktis unverändert Gegenstand visueller und intellektueller Faszination”.
2003 hat er die sich endlos erstreckende weiße Weite in der südlichen Hemisphere erstmalig mit eigenen Augen gesehen. Seitdem kommt der Fotograf und Polarforscher von der Antarktis innerlich nicht mehr los. Die „eisige Ruhe“, die „alles durchdringende Stille“, schreibt Jean de Pomereu später in seinen Texten, beeindruckt ihn zutiefst. Der Schnelllebigkeit unserer Zeit entkommend, richtet sich die Wahrnehmung hier völlig neu aus. Der Fotograf hält fest, was für ihn wesentlich ist. Das unvergleichliche Licht der Antarktis nimmt er mit in seine Bilder hinein. In das sinnliche Erlebnis, das im Akt der Fotografie im Vordergrund steht, mischt sich der distanzierte Blick des Wissenschaftlers. Beide Sichtweisen bedingen einander und ergänzen sich.
Die Fotografien von Jean de Pomereu ziehen ihre Kraft aus der Konsequenz, sich auf ein Detail zu konzentrieren. Das Schöne im Schlichten kommt genau in dieser Beschränkung vollendet zum Ausdruck. Die Serien „Frozen Midnight Sea“, „Contours of Silence“ oder „A Topography of Absence“ zeigen ein Land, eine Topographie in immer neuen Schattierungen. Diese Bilder sind ein Bekenntnis. Sie feiern die Antarktis, ohne sentimental zu sein. Die Haltung Jean de Pomereus schlägt sich nieder in einer Ästhetik des Verzichts, des ´Weniger ist Mehr´. Ohne Pathos vertraut die Linse auf die Geste einer das Eis zerfurchenden Spur oder auf die Wirkung einer eisigen Silhouette vor sehr hellem Grund.
Diese Bilder sind mehr als Dokumentationen. Sie begleiten den Prozess eines Mannes, der als Polarforscher seit Jahren intensiv forscht, publiziert und lehrt. Alles deutet darauf hin, dass er in dieser Mission weiter unterwegs ist. Im Jahr 2006 schloss er sich dem bisher wohl größten Kunstprojekt in der Antarktis an, “Stellar Axis Antarctica” des Land Art-Künstlers Lita Albuquerque, aus dem gleichnamige Fotoserie hervorging.
Die in limitierter Auflage vorliegenden, viel beachteten Platinabzüge und Farbfotografien des renommierten Polarforschers Jean de Pomereu wurden bereits weltweit ausgestellt.
Almut Andreae




















