LAMBDA FOTOGR. ABZUG, NR: EVE21
(von unseren Kuratoren ausgewählt)
- A Streetcar Named Desire
- Einführung
ZUM FILM
Die neurotische und kapriziöse Blanche, die versucht, mit Hilfe des Alkohols ihre schmutzige Vergangenheit zu vergessen, sucht Zuflucht bei ihrer Schwester Stella. Stella (Kim Hunter) ist ihrem Ehemann, dem Arbeiter Stanley Kowalski (Marlon Brando), der als polnischer Einwanderer von Blanche (Vivien Leigh) unverhohlen verachtet wird, sexuell verfallen. Als der brutale Schwager ihre hoffnungsvolle Freundschaft mit einem schüchternen Mann zerstört und sie vergewaltigt, verwirrt sich ihr Geist endgültig: sie muss in die Psychiatrie eingeliefert werden.
Kazan, der schon die Broadway-Uraufführung des Stücks von Tennessee Williams inszenierte, führt auch in dieser (theaternahen) Filmfassung Regie. Ein düsteres psychologisches Drama, sehr effektvoll gespielt.
HINTERGRUNDINFORMATIONEN
Endstation Sehnsucht
A STREETCAR NAMED DESIRE (Originaltitel)
Produktionsland: USA
Erscheinungsjahr: 1951
Länge: 120 Minuten
Regie: Elia Kazan
Drehbuch: Oscar Saul, Tennessee Williams
Kamera: Harry Stradling Sr.
Darsteller: Vivien Leigh (Blanche DuBois), Marlon Brando (Stanley Kowalski), Kim Hunter (Stella Kowalski)Karl Malden (Harold Mitchell)Rudy Bond (Steve Hubbel), Nick Dennis (Pablo Gonzales), Peg Hillias (Eunice Hubbel)
- 1951 gab es bei den Internationalen Filmfestspielen von Venedig eine Auszeichnung für Vivien Leigh sowie eine Auszeichnung und eine Goldener Löwe-Nominierung für Elia Kazan.
- 1952 gewann der Film vier Oscars, und zwar in den Kategorien Bester Nebendarsteller (Karl Malden), Beste Hauptdarstellerin (Vivien Leigh), Beste Nebendarstellerin (Kim Hunter) sowie Bestes Szenenbild (Richard Day, George James Hopkins). Nominierungen gab es ferner in den Kategorien Bester Hauptdarsteller (Marlon Brando), Beste Kamera (Harry Stradling Sr.), Bestes Kostümdesign (Lucinda Ballard), Beste Regie (Elia Kazan), Beste Filmmusik (Alex North), Bester Film (Charles K. Feldman), Bester Ton (Nathan Levinson) sowie Bestes adaptiertes Drehbuch (Tennessee Williams).




















