Heat Shield Impact Site by Mars Exploration Rover Opportunity(NASA/JPL)  -
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45,0 x 108,0 cm
€ 160,00
OPEN EDITION,
LAMBDA FOTOGR. ABZUG , NR: MAR01
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Kaschierung unter Acrylglas
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(vom Künstler ausgewählt)
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Außenmaß: 45 x 108 cm
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  • Einführung

Discovering Mars

Wir wollen alles wissen: existiert Wasser auf dem Mars? Dies herauszufinden, gehört zu den Hauptaufgaben der Roboterfahrzeuge Spirit und Opportunity der NASA, welche Wüsten durchwandern, Kraterwände erklimmen und ihre Panoramakameras kreisen lassen, um Wege durchs Gelände zu finden, aber auch um die Menschheit von ihren Fortschritten ins Bild zu setzen. Die Columbia Hills und der Krater Endurance zum Beispiel floss oder stand teils salziges Wasser, entscheidende Einsichten um die große Frage, ob Leben auf dem Mars möglich war oder ist, herauszufinden.
Unterstützt werden die Roboter vom Mars Reconnaissance Orbiter (MRO), einem Satelliten, der 2006 seine Umlaufbahn erreichte und die leistungsfähigste Kamera, die jemals auf eine Planetenmission gesandt wurde trägt. Diese liefert unerreicht scharfe und detaillierte Bilder von der Marsoberfläche.
Auch die Europäer sind mit dabei: Die Sonde Mars Express der ESA/DLR hat unser Bild der vereisten Zonen des Mars mitgeprägt. All diese Bemühungen zielen auch auf einen bemannten Flug zum Mars hin. Landeplätze und Forschungsstätten werden ausgekundschaftet - so können diese Bilder die Eindrücke der Menschen sein, die als erste auf den Mars zufliegen und auf ihm stehen werden.

Sehnsucht nach dem Mars

Zeugnis einer ganz anderen Reise zum Mars legte vor 100 Jahren Edgar Rice Burroughs ab, der mit seinem Zeitschriften-Serienroman einen Riesenerfolg landete (wie später auch mit der Erfindung von Tarzan). Worum es geht?
Hauptmann John Carter gerät bei der Flucht vor den Apachen in eine mysteriöse Höhle, wo er von einer seltsamen Starre befallen wird. Irgendwann löst sich dabei der Geist von seinem Körper und er wird durch eine mysteriöse Kraft auf den Mars gezogen, wo er sich, wieder als körperlicher Mensch, in einer seltsamen Landschaft wiederfindet. Bei der Erkundung seiner Umgebung begegnet er grünen Marsbewohnern, riesigen Geschöpfen mit vier Armen, die ihn gefangen nehmen.
Da John Carter, durch die geringere Schwerkraft des Planeten über gewaltige Körperkräfte verfügt, kann er sich trotzdem die Achtung der grünen Marsbewohner erkämpfen und wird einer der Frauen zur Obhut übergeben. Diese Frau, Sola, unterscheidet sich von ihren Artgenossen dadurch, dass sie Liebe und Mitgefühl empfinden kann. John Carter muss die grünen Marsbewohner auf ihren Marsch zu dem Anführer ihres Volkes begleiten. Dieser soll das endgültige Urteil über sein Schicksal fällen. Unterwegs begegnet der Trupp einer Luftflotte der roten Marsmenschen, die bis auf die Hautfarbe, den irdischen Menschen gleichen. Von den grünen Marsmenschen beschossen, müssen die roten Marsmenschen fliehen. Dabei gerät allerdings die Prinzessin von Helium, Dejah Thoris in die Gewalt der grünen Marsmenschen. John Carter freundet sich mit ihr an und verliebt sich in sie. Gemeinsam wagen sie zu fliehen, werden aber unterwegs getrennt. John Carter gerät erneut in die Gefangenschaft grüner Marsmenschen, die aber einem anderen Stamm angehören als der, vor dem er geflüchtet ist. Gleich einem römischen Gladiator muss er in einer Arena gegen allerlei Geschöpfe um sein Leben kämpfen.
Er initiiert einen Aufstand aller Gefangenen, in deren Verlauf ihm die Flucht gelingt. Auf seinem Weg findet er ein seltsames Gebäude, wo er nach Essen und einem Nachtlager fragt. Er erfährt, dass er sich in der Atmosphärenfabrik befindet, in der die gesamte Atemluft für den Mars hergestellt wird. Durch einen Zufall gelingt es John Carter, die Gedanken des Fabrikwächters zu lesen, so dass er erfährt, wie man die Tore zu der Fabrik mit einer bestimmten Folge von Tönen öffnen kann. Gleichzeitig erfährt er auf die gleiche Weise, dass ihn der Wächter der Fabrik in der kommenden Nacht ermorden will, weil er zu viel gesehen hat. Es gelingt John Carter, rechtzeitig zu fliehen. Sein weiterer Weg führt ihn in die Stadt Zadonga, die von roten Marsmenschen bewohnt wird, die aber Feinde von Helium sind. Zufälligerweise bringt John Carter in Erfahrung, dass Dejah Thoris in der Stadt gefangen gehalten wird. Sie soll dort Sab Than, den Prinzen von Zadonga heiraten. Da sie sich jedoch weigert, hat sein Vater Than Kosis, Helium den Krieg erklärt und belagert die Hauptstadt.
Um nun in Erfahrung zu bringen, wo genau sich Dejah Thoris befindet, tritt John Carter den Luftkampftruppen von Zodanga bei. Weil er sich seine Haut inzwischen ebenfalls rot gefärbt hat, fällt er nicht weiter auf. Bei einem Aufklärungsflug gelingt es ihm, einen Vetter von Than Kosis vor den grünen Marsmenschen zu retten. Dafür wird er in die königliche Leibwache versetzt. Auf diese Weise gelingt es ihm, den Aufenthaltsort von Dejah Thoris zu ermitteln. Bei einem Versuch, sie zu befreien, muss er allerdings in seinem Flugzeug flüchten. Da dabei sein Kompass zerstört wird, kann sich John Carter nicht mehr orientieren. Orientierungslos fliegt er dahin und gerät über eine Schlacht von grünen Marsmenschen. Als diese ihn erblicken, beschießen sie sein Flugzeug und er stürzt zwischen die kämpfenden Parteien. Schnell entdeckt er, dass eine der Parteien zu dem Volk gehört, bei dem er zuerst gefangen war. Sie werden von dem mächtigen Tars Tarkas angeführt, der John Carter schon beim ersten Mal gut gewogen war. Als ihm John Carter während des Kampfes das Leben rettet, erwirbt er sich eine noch größere Anerkennung. Da er aber seine Rückkehr nicht unbemerkt blieb, muss Tars Tarkas John Carter zu seinem Herrscher, den grausamen Tal Hajus bringen. Dieser will John Carters Tod. Da er John Carter verbieten will, sich gegen alle Anschuldigungen zu verteidigen, zieht sich Tal Hujus den Unmut der anderen Fürsten zu. Tars Tarkas fordert ihn zum Zweikampf und siegt. Damit ist er der neue König. Er erklärt John Carter zu seinem Freund und kann von diesem dazu gewonnen werden, gegen Zodanga zu ziehen. Mit einer gewaltigen Streitmacht ziehen die grünen Marsmenschen gegen die Stadt und können sie erobern. Dejah Thoris kann befreit werden und ist nun bereit, John Carter zu heiraten. Gemeinsam mit dem Heer der grünen Marsmenschen zieht John Carter nun nach Helium, wo es gelingt, auch das Belagerungsheer von Zodanga zu zerschlagen. John Carter heiratet Dejah Thoris und wird Prinz von Helium. Gemeinsam leben sie zehn Jahre glücklich miteinander. Plötzlich geschieht etwas Unerwartetes. Der Wächter der Atmosphärenfabrik stirbt, ohne seinen Nachfolger ernannt zu haben. Da niemand die Fabrik betreten kann, wird die Atemluft auf dem Mars immer knapper. Da erinnert sich John Carter daran, dass er ja die Tonkombination kennt, mit der man die Tore der Fabrik öffnen kann. Mit letzter Kraft fliegt er zur Fabrik und kann die Tore öffnen. Dann fällt er in Ohnmacht. Als er wieder aufwacht, befindet er sich in der Höhle, in die er vor den Apachen geflüchtet war. Verzweifelt verlässt er die Höhle. Er baut sich eine gutbürgerliche Existenz auf, lebt aber in der ständigen Sehnsucht nach dem Mars.

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