Candela 12 - Benjamin Antony Monn
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167,0
125,0
167,0 x 125,0 cm
€ 880,00
LIMITED EDITION, AUFLAGE: 100, SIGNIERT,
LAMBDA FOTOGR. ABZUG, NR: BMO02
106,7
80,0
106,7 x 80,0 cm
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Fertig zum hängen
 
Kaschierung unter Acrylglas
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(vom Künstler ausgewählt)
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Außenmaß: 167 x 125 cm
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Futuristische Raumillusionen

Mit seinen Arbeiten erhielt Benjamin Antony Monn bereits zahlreicher Preise, unter anderem den Hasselblad Master Award 2008 oder den Prix de la Photographie Paris 2008. Seit 2001 experimentiert Monn mit neuen Möglichkeiten der Architekturfotografie. Details wie Fassaden, Treppenhäuser oder Dachkonstruktionen. Moderne Architektur dient seinen beeindruckenden Kompositionen als reales Formdetail und zeigt atemberaubende Raumausschnitte. Damit begibt er sich auf den Boden der klassischen Architekturfotografie, nutzt ihre zunächst betonte Sachlichkeit, sucht aber extreme farbliche Gestaltungen, die er virtuos ins rechte Licht setzt.

Seine Serien entstehen in ihren unterschiedlichen Techniken oft sogar parallel und so bedient er sich in seinen Arbeiten sowohl der Sachlichkeit wie dem Konstruktivismus und futuristisch anmutenden Montagen, die er in Strukturen, Oberflächen, Materialien und Farbgestaltung geschickt in extremen Bildausschnitten zelebriert. Gerade jedoch bei der Serie „Candela“ entwickelt Benjamin Monn seine erstaunlichen Architekturaufnahmen nicht mit den Mitteln der Montage, wie man vielleicht zunächst vermutet. Stattdessen entstehen sie aus der Kombination von außergewöhnlichen Blickwinkeln und einzigartiger Perspektivwirkung. Monn beherrscht dieses Wechselspiel von Recherche nach ungewöhnlichen Orten, Innen- und Außenräumen, architektonischer Konstruktionen und Raumfluchten als vielfältigen Prozess.
In präziser Detailarbeit entstehen Blicktricks die souverän mit einem perspektivischen Wechsel von unten und oben, Auf- und Untersichten spielt. Die farblich geschickt gestalteten Treppenhauskonstruktionen seiner Serie ähneln etwa einer Wendeltreppe die sich schwindelerregend auf- und abwärts schraubt und vielfach das Wechselspiel der Farben und futuristischen Rauminszenierungen nutzt. Als reales architektonisches Vorbild mag die sich im weiten Rund hochschraubende Rampe des New Yorker Museum Guggenheim gedient haben, dass allerdings vollkommen ohne Treppenstufen auskommt und langsamer ansteigt. Monns kühnes experimentelles Farbkonzept und die sich teils eng zu Tunnelblicken verschlingenden Ein- und Durchblicke bzw. Untersichten sind jedoch radikaler in der Formgebung und gleichen einer optischen Achterbahnfahrt. Teils mit einem aus Effekten wie Tages- und Kunstlicht perfekt funktionierenden Beleuchtungskonzept arrangiert er eine zusätzliche Attraktivität seiner architektonischen Entwürfe.

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