LAMBDA FOTOGR. ABZUG , NR: BHU17
Limitierte Auflagen – daher nur begrenzt verfügbar
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Farbe als Energie, als Ausdruck von Emotionen: Das Zusammenspiel von leuchtenden Farbflächen und Formen inspiriert und führt uns in die Welt der Träume, der Fantasie und Sinnlichkeit. „Die Energie der Farben ist meine große Leidenschaft“, sagt die Künstlerin.
Beatrice Hug sucht in ihren Bildern nach einer Welt, in der sich unsere Sinne zu Bildern verdichten, sie lädt uns ein in ihr ganz eigenes Universum von Erinnerungen, Geräuschen, Düften und Gefühlen. Und sie heißt uns willkommen, unsere eigenen Stimmungen und Geheimnisse wach zu rufen, uns treiben zu lassen.
Beatrice Hug wurde 1961 geboren; sie studierte Malerei und Fotografie, war Moderedakteurin der deutschen Vogue und von Elle. Bemerkenswert bei ihren abstrakten Fotografien ist der Prozess der Herstellung, denn der Ausgangspunkt sind selbst geschaffene, wirkliche Stillleben im Raum aus labyrinthischen, lichtdurchlässigen Strukturen, welche den Strahlen der Sonne ausgesetzt werden. Beatrice Hug kreiert also das „Objekt“, welches sie fotografieren will, selbst. Mit ihrer Pentax-Kamera (6 x7) und einem Objektiv, welches auf die kürzeste Tiefenschärfe eingestellt ist, „wandert“ die Künstlerin dann um das Stillleben herum, auf der Suche nach besonders spannenden Farbvibrationen. Je nach Belichtung und Ansammlung von Glas und verwendeten Flüssigkeiten entstehen so pastellfarbene oder kräftige Bilder, hie und da durchdrungen von goldenem Glanz. Die Negative werden gescannt und anschließend in Photoshop so bearbeitet, dass die Farben möglichst nahe an das originale still life heranreichen. Eine Veränderung der Motive findet dabei nicht statt.
Beatrice Hugs abstrakte Fotografien sind ein Beispiel dafür, wie eine Künstlerin nicht etwa vorgefundene Formen und Farben abbildet, sondern sich ihre Welt von A bis Z kreativ und autonom im Studio erschafft. Dazu passt ein Satz des Dichters William Blake, den Beatrice Hug gerne mag: „Die Dinge werden uns so erscheinen wie sie sind, wenn die Türen der Wahrnehmung sich öffnen.“




















