LAMBDA FOTOGR. ABZUG, NR: BWO09
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Music Legends
Das Jahr 1967 markiert den Beginn eines spannenden, hoch-explosiven Werdegangs für einen der bekanntesten Rock'n Roll Fotografen: Baron Wolman. In seiner Position als erster leitender Fotograf des legendären Rolling Stone Magazins erfasste er das Lebensgefühl einer ganzen Generation. Musiklegenden, wie Janis Joplin, the Rolling Stones, Frank Zappa, the Who, Jimi Hendrix, Joan Baez, Iggy Pop, Pink Floyd, Bob Dylan, the Grateful Dead, Phil Spector, Jim Morrison, Johnny Cash, und Ike & Tina Turner setzte er fotografisch in Szene. Seine Musikerporträts schmückten die Titel von 21 Ausgaben des Rolling Stone Magazins.
Als Zeitzeuge der Sex, Drugs and Rock'n Roll Ära, der Bürgerrechtsbewegung und des Vietnam-Kriegs, belegen seine Fotos die neue spirituelle Weltanschauung einer ganzen Generation. Wolman „lebte“ den Rock'n Roll. Der berühmt-berüchtigte Stadtteil Haight Ashbury in San Francisco war sein Zuhause, den Lifestyle der Love Generation erlebte er hautnah mit. Die neue Mode, die neuen Ideen – auch das spiegelt sich in seinen Bildern wider.
Er fotografierte die Künstler live auf der Bühne, bei Ton-Aufnahmen im Studio, aber eben auch ganz im Privaten, wie beispielsweise Janis Joplin. In solchen Momenten entstanden seine berühmtesten Bilder. Diese Porträts gewähren einen ganz intimen Einblick in das Leben der Künstler. Er verbrachte Zeit backstage mit Johnny Cash und er begleitete Miles Davis in seinem Ferrari durch New York City. Die Musiker fühlten sich in Wolman's Umgebung wohl, sie waren „sie selbst“, setzten keine Maske auf. Das beweisen auch die berühmten Fotos mit Frank Zappa, die in der „Baron Wolman Lumas Kollektion“ enthalten sind.
Wolman's persönliche Highlights aus seiner Kollektion sind die Konzertfotos von Jimi Hendrix, Pete Townshend, Jimmy Page, und AC/DC.
Der „Foto-Baron von Santa Fe“ vermisst die guten alten Zeiten, die Zeiten in denen alle eine „große Familie“ waren, die Zeiten in denen er die Musiker als talentierte und kreative Künstler fotografieren konnte, nicht als „Superstars“. Er erinnert sich daran, dass es damals keine PR-Manager gab, die dem Fotografen vorschrieben, wie er den Künstler zu porträtieren hatte. Damals standen vor allem die Musik, die Musiker und die Fotografien selbst im Vordergrund, nicht das Geld.
























