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Mikrokosmos oder Makrokosmos?

Klaus D. Francke fotografiert die Erde von oben, seine Bilder zeigen unseren «blauen Planeten» als unendlich farben- und formenreiches, mysteriös-wunderbares Kunstwerk, aus überirdisch sprudelnder Fantasie geboren.


Klaus D. Francke, Mitbegründer der Agentur Bilderberg in Hamburg, arbeitet für renommierte Magazine wie Geo, Stern und Merian und ist für seine Bilder mit zahlreichen Auszeichnungen geehrt worden. Seit 20 Jahren steigt er regelmäßig in eine Cessna 172 und fotografiert die Welt von oben, aus 300-1500 Metern Höhe.

Drei Bildbände sind dabei schon entstanden. Sie zeigen Irland, Island und die ganze Welt von oben. Die FAZ schwärmt von den Fotografien als «Traumlandschaften einer abstrakten Kunst, die keineswegs die Erde geschaffen hat, wie es der Buchtitel suggeriert, sondern der Fotokünstler Klaus D. Francke».


Die Faszination, die die Vogelperspektive auf die Erde birgt, machen Klaus D. Franckes Bilder greifbar – man meint als Betrachter, gemeinsam mit dem Fotografen in luftiger Höhe zu schweben. Ein kleiner Fischsee in Island, an dessen Oberfläche man, wäre man näher dran, die Forellen springen sähe, wird zum wunderschönen Rätsel: organische Strukturen verwandeln sich in ein meisterhaft komponiertes Kunstwerk, das die Mysterie der Natur wieder spiegelt und gleichzeitig komplett menschengemacht zu sein scheint.


Genau in dieser formalen Vieldeutigkeit liegt die Faszination von Franckes Bildern – und natürlich in ihrem ungeheuren Farbenreichtum, den Alexander Smoltczyk im Vorwort zu «Kunstwerk Erde» beschreibt: «Wir erkennen die Palette Van Goghs wieder, Monets Lichttupfer, den Mohn und den Weizen des Fin-de-Siècle bei Argenteuil. Wir finden mühelos den Farbkosmos ohne matte Schattentöne, die Welt der frühen Impressionisten mit Kobaltblau, Smaragdgrün, Chromgelb, Zinnober, Ocker, Ultramarin, Neapelgelb.»

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