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Jens Schwarz, 1968 geboren in Potsdam, hat sich der Kunst von verschiedenen Seiten genähert. An der Sorbonne in Paris studierte er "Arts Plastiques", an der Universität in München Kunstgeschichte und an der dortigen Fachakademie Fotodesign. Das findet seinen Niederschlag in seinem facettenreichen Werk zwischen Dokumentation und Installation, das sich hinter Titeln wie "Stasi", "Geklaute Bilder" oder "Das Blaue vom Himmel" verbirgt. In der Serie "Spielorte" ist der Platz das Universum und die Welt der Fußball, besser gesagt, der Amateurfußball. Ist die Distanz lauernd oder höflich, aus der der Fotograf die Bolzplätze in der Totalen erfasst? Sie liegen einbebettet ins landschaftliche wie gesellschaftliche Umfeld und sind soziale Bezugspunkte, Orte der Kommunikation und Interaktion, des Sehens und Gesehenwerdens. In den Bildern von Jens Schwarz wird das offensichtlich. Als feine Choreografien zeigen sie nicht nur die Spielorte, sondern auch die Spielregeln, nach denen auf dem Platz und im Leben miteinander und gegeneinander angetreten wird.
Dr. Boris von Brauchitsch
























