- Ciudad de las Artes y las Ciencias, Valencia, Spain
- Guggenheim Museum, Bilbao, Spain
- Port Forum Barcelona, Spain
- Einführung
- Vita
Das architektonische Kameraauge
Der Norweger Freddy Larsen wuchs im New Yorker Stadtteil Brooklyn auf, mit Blick auf die atemberaubende Skyline der amerikanischen Metropole, die seine Leidenschaft für Architektur entscheidend prägte.
Nach einer Ausbildung am New Yorker Institut for Photography, arbeitete er zunächst mehr als zwanzig Jahre für Werbeagenturen. Seit 2008 verlagerte er seinen Zweitwohnsitz nach Spanien, fasziniert von der Architektur Barcelonas.
Seitdem setzt er sich als Fotograf mit Gebäuden wie mit skulpturalen Objekten auseinander und hält in atemberaubenden Blickwinkeln Details fest, die biegsam, kurvenreich und mit himmelhohen Faltungen dynamische Bewegung visualisieren. Seine Bildausschnitte lassen Dachkonstruktionen wie kühne Segel in den Himmel ragen und charakterisieren in extremen Lichtsituationen Hallen die gletscherweißen Schalenhüllen ähneln. In dieser spanischen Serie zelebriert Larsen Architektur als unmittelbare sinnliche Erfahrung von Raum, Licht und Material.
In steilen Anschnitten und Untersichten gelingen ihm optische Trickgriffe, die stereometrische Körper inszenieren, die niemals den totalen Blick offenbaren, sondern Architektur als Faltung im urbanen Raum charakterisieren. Diese Architekturvisionen zeigen außergewöhnliche Perspektiven, die den Bauten eine Bewegung verleihen, sie aufspannen und abrunden und eine Tektonik simulieren, die Larsen für seine fotografischen Stilistik international bekannt gemacht haben.
Das Leica Magazin tituliert über seinen Stil er wäre „das architektonische Auge“ unter den Fotografen und die spanischen Kunstinstitutionen wie das renommierte Altea Institut lädt ihn für Vorträge und Ausstellungen ein. Die in strahlendem Licht fotografierten metallenen, gläsernen oder betonverkleideten weiß Oberflächen fotografiert er in Farbe oder schwarz-weiß und lässt selbst die Silhouetten von Wolkenformationen mit der lebendigen Struktur der Architektur konkurrieren. So kann man sich der Faszination seinen amorphen Kompositionen kaum entziehen.
Christina Wendenburg























