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Malerei als eine Erzählung aus Licht und Farbe
Die Hauptdarsteller in Andrea Damps Bildern sind oft leichtfüßig springende, verträumte und spielende Kinder, die mit Begeisterung durch ein sommerliches Abenteuer tollen. Fasziniert von ihrer manchmal tropisch anmutenden Umgebung versuchen sie ganz besondere Pflanzen zu entdecken und sich mutig den Weg durch eine satte, faszinierende Vegetation zu bahnen.
Ihre Malerei besticht durch eine lichtdurchflutete Atmosphäre mit paradiesisch anmutenden Formen und Farben. So kann das Auge neugierig in das wunderbare Abenteuer Natur eintauchen. Dabei tropfen die Farben wie nach einem kurzen, erfrischenden Regenguss im wärmenden Sonnenlicht vom Malgrund ab. Es entstehen Situationen, die Träume wahr werden lassen: so steht etwa mitten auf einer Waldlichtung ein verlassenes Kettenkarussell, welches zum Einsteigen einlädt.
Mit dieser wunderbaren Leichtigkeit breitet Andrea Damp für uns immer wieder Bildräume aus, die an ideale kindliche Paradiese erinnern. Natürlich weckt sie damit bei jedem Betrachter eine Sehnsucht nach Glück, guter Laune und dem gewissen Überraschungsmoment. Ihre eigene Kindheit, die sie in einem kleinen Fischerdorf auf der Ostseeinsel Rügen verbrachte, erinnert sie als unbeschwert und naturverbunden. Wohl deshalb gelingt ihr die flirrende Atmosphäre wie ein Erinnerungsbild, das uns sofort verzaubert.
Die Meisterschülerin von Hans-Jürgen Diehl in Berlin hat nach ihren zahlreichen Stipendien inzwischen internationale Galerien und verblüfft mit farbintensiver Malerei im kleinen wie im großen Format. Eines ihrer Werke befindet sich in der Sammlung von Sidney Picasso in Paris.
Christina Wendenburg























