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Seit zehn Jahren inszenieren sich die knapp 40-jährigen Schweizer Fotografen Alex Gertschen und Felix Meier gemeinsam ihre ganz eigenen Traumwelten. Nach ersten Ideen entstehen zuerst Skizzen, dann beginnt in ihrem Studio der Bau der oft komplexen Kulissen und Inszenierungen.Theaterregisseuren gleich betreiben sie für manche ihrer Bilder einen Aufwand, der in der Fotografie seinesgleichen sucht. Jedes Detail wird, unterstützt von Assistenten und Bekannten, selbst hergestellt. Dann folgt die Inszenierung ihrer Models, ebenfalls präzise bis ins letzte Detail.„Alex and Felix“, wie sie sich nennen, schaffen so opulente, emotional warme Bilder, deren Temperatur unserer Zeit entspricht, Bilder, die unser Bedürfnis nach dem Ornamentalen perfekt umsetzen.
„Charakteristisch für die Arbeit von Alex Gertschen und Felix Meier ist die Inszenierung. Meier und Gertschen interessiert nicht die Realität, oder höchstens die von ihnen geschaffene. Ihre Bilder zeigen eine Welt, die von ihnen erfunden wird. Bilder von ihnen, das sind Theateraufführungen in einer Szene. Gertschen und Meier fungieren dabei als Regisseure sind die Geschichtenerzähler. Wer ihre Fotos anschaut, sieht im besten Fall nicht ein isoliertes Bild, sondern erfasst die ganze Geschichte.“
Stefan Eiholzer, Journalist
























