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  • Spring Rain, Yosemite National Park
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American West


Bei Alan Ross ist der «Wilde Westen» tatsächlich wild – und außerdem unendlich weit und unberührt: Landschaften, die der menschlichen Zivilisation zu trotzen scheinen.

Die Schwarz-Weiß-Fotografien des Ansel Adams–Assistenten erforschen die Landschaften des «American West» und zelebrieren die sublime Größe der Naturphänomene. Klar in Vorder-, Mittel- und Hintergrund strukturiert, fokussiert Ross immer ein Objekt im Zentrum des Bildes, das vor riesigen Bergmassiven klein wirkt und die Erhabenheit der Landschaft so eindrucksvoll sichtbar macht. Ein Baum, der sich vor der Silhouette einer monumentalen Bergkette in der kargen Steppe festkrallt. Kantige Eisschollen auf der windgekräuselten Oberfläche eines Sees in einem einsamen Hochtal. Ein Bach, der die vielen rundgeschliffenen Steine, um die herum er fließt, mitzureißen scheint, so geschickt hat Alan Ross seine gefährliche Dynamik eingefangen.


Aufgespürt hat er diese wunderbaren Landschaften unter anderem im Yosemite-Park – einer der Nationalparks der Vereinigten Staaten, in denen man die beeindruckende Natur Amerikas bewundern kann. Ganz im Geist von Ansel Adam ist es auch Alan Ross`s Anliegen, der atemberaubenden Schönheit der Natur seinen Tribut zu zollen und sie durch seine Fotografien wirken zu lassen.


Natürlich ist Ross`s Bildsprache von Ansel Adams`s Ästhetik geprägt. In der Tradition der «Straight Photography», der «reinen Fotografie», die ein Pendant zum Realismus in der Malerei schaffen wollte, weisen seine Bilder keinerlei Unschärfe auf und schöpfen das Medium Fotografie in seinem ganzen Tonwertreichtum voll aus. Gleichwohl hat Ross eine ganz eigene Handschrift entwickelt, die er selbst so beschreibt: «Ich bin ein Klassizist, aber kein Purist.»


Die Fotografien von Alan Ross sind in zahlreichen Museen und Sammlungen auf der ganzen  Welt vertreten, unter anderem im San Francisco Museum of Art und in den Sammlungen der Elite-Universitäten Princeton und Yale.

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